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Fitbit: Ausatmen mit dem Charge 2

Fitbit stellt den Nachfolger seines meistverkauften Wearables Charge HR vor: Der Fitnesstracker Charge 2 verfügt über ein größeres Display - und soll mit individuellen Atemübungen den Puls beruhigen können. Außerdem kündigt der Hersteller den Tracker Flex 2 an, der auch fürs Schwimmen geeignet ist.

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Charge 2 von Fitbit
Charge 2 von Fitbit (Bild: Fitbit)

Das kalifornische Unternehmen Fitbit hat einen Fitness-Tracker namens Charge 2 vorgestellt. Dabei handelt es sich um den Nachfolger des Charge HR - das "HR" steht für Heart Rate, gemeint ist kontinuierliches Messen der Herzfrequenz am Handgelenk. Die wichtigste Neuerung des Charge 2 ist das größere OLED-Bildschirmchen: Während Informationen wie Uhrzeit oder Puls auf dem HR nur in einer Zeile lesbar sind, zeigt der Charge 2 auf seinem größeren Display mehrere Zeilen gleichzeitig an - ebenfalls erst nach der Aktivierung durch Antippen.

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Die zweite Änderung: Der Charge 2 besteht aus einem Hauptgehäuse, das in den Farben Silber, Rosé-Gold und Blaugrau erhältlich ist. Die Armbänder lassen sich austauschen, neben Kunststoff gibt es welche aus Leder.

Über ein GPS-Modul verfügt der Charge 2 nicht. Allerdings lassen sich Routen mit der App von Fitbit auf einem Smartphone aufzeichnen und dann mit den Herzfrequenzdaten des Trackers zusammenführen - beim HR klappt das richtig gut.

Ob Fitbit auch die Messung des Pulses weiter optimiert hat, ist nicht klar. Der Charge HR hat in der Praxis bei Golem.de teils spürbar andere Ergebnisse abgeliefert als andere Tracker - und wir hatten den Eindruck, dass die Konkurrenz vor allem bei Anstrengung richtiger lag als die Hardware von Fitbit.

Auf Bildern ist zu erkennen, dass der Charge 2 weiterhin nur zwei LEDs verwendet, um die Frequenz zu messen, während viele andere optische Verfahren wie beim Garmin Vivosmart HR+ inzwischen auf drei LEDs setzen. Polar verbaut in der kürzlich vorgestellten Smartwatch M600 sogar sechs LEDs, um dem Sensor möglichst gute Daten liefern zu können.

Nett und in Stresssituationen möglicherweise sinnvoll: Der Charge 2 hat eine Funktion eingebaut, mit der Nutzer ein paar einfache Atemübungen durchführen können, die auf ihrem simultan ermittelten Puls basieren. So etwas könnte etwa vor einem Start im Flugzeug tatsächlich gegen Flugangst helfen.

Der Charge 2 ist wie sein Vorgänger schweiß-, regen- und spritzwasserdicht. Er sollte laut Hersteller jedoch nicht beim Schwimmen getragen werden. Der Lithium-Polymer-Akku soll wie beim Vorgänger rund fünf Tage durchhalten. Das Wearable soll ab September 2016 ausgeliefert werden, der Preis liegt bei rund 160 Euro.

Flex 2 geht mit ins Wasser

Gleichzeitig hat Fitbit den Flex 2 angekündigt. Das ist ein einfacher, ab Oktober 2016 für rund 100 Euro in mehreren Farben erhältlicher Tracker, dessen dünne Optik sich deutlich vom breiten Flex unterscheidet. Das Hauptgehäuse kann sowohl am Arm, als auch an einer Kette um den Hals getragen werden.

Das Flex 2 ist das erste Gerät von Fitbit, das offiziell zum Schwimmen geeignet und bis zu 50 Meter wassergeschützt ist. Anders als die anderen Geräte des Herstellers soll es Schwimmbewegungen automatisch erkennen und auswerten können.

Wie gut das in der Praxis funktioniert, ist noch unklar. Triathleten dürften mit den Daten wenig anfangen können. Aber wer ab und zu mal in einen Baggersee hüpft und ein paar Runden dreht, freut sich vielleicht, die Aktivität irgendwie vermerkt zu haben.

Beide Tracker verfügen weiterhin über die wichtigsten Funktionen ihrer Vorgänger,etwa das Aufzeichnen von Schritten und sonstigen Bewegungs- und Schlafdaten, das Erkennen von Sportarten über die hauseigene Technologie Smarttrack und das Synchronisieren über ein Smartphone oder Tablet per Bluetooth mit dem Portal von Fitbit.



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keksperte 30. Aug 2016

Ein Glück!

waqihzal 30. Aug 2016

Hatte die selben probleme mit meinem hr. Habe mir das microsoft band 2 besorgt, und bin...


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