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Fitbit Alta HR: Fitnesstracker zur genaueren Schlafanalyse angekündigt

Fitbit hat seinen besonders dünnen Fitnesstracker Alta neu aufgelegt. Das Gerät verfügt nun auch über eine optische Pulsmessung, was unter anderem eine genaue Schätzung der im Alltag verbrauchten Kalorien und der Schlafphasen erlauben soll.
/ Peter Steinlechner
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Der Tracker Alta HR von Fitbit kann den Puls am Handgelenk erfassen. (Bild: Fitbit)
Der Tracker Alta HR von Fitbit kann den Puls am Handgelenk erfassen. Bild: Fitbit

Rund ein Jahr nach dem Verkaufsstart des Fitnesstrackers Alta hat das US-Unternehmen Fitbit(öffnet im neuen Fenster) den Nachfolger präsentiert. Der trägt den Namenszusatz HR – was natürlich für Heart Rate steht und bedeutet, dass der Puls des Trägers gemessen wird. Dafür sind zwei LEDs und ein lichtempfindlicher Sensor verantwortlich. Das erlaubt unter anderem eine genauere Schätzung der tagsüber verbrauchten Kalorien. Schließlich ist es ein Unterschied, ob man mit niedrigem Puls locker durch die Stadt flaniert oder die gleiche Anzahl von Schritten mit einem schweren Rucksack auf den Schultern geht.

Fitbit Alta HR – Trailer (März 2017)
Fitbit Alta HR – Trailer (März 2017) (01:41)

Der Unterschied zum weiterhin verfügbaren Alta ist kaum zu sehen, beide verfügen über ein praktisch identisches OLED-Display mit Touchbedienung, an dem Wechselbänder aus unterschiedlichen Materialien und mit unterschiedlichen Längen befestigt werden können. Allerdings verfügen die Wechselbänder beim Alta HR über eine richtige Schließe wie bei einer klassischen Uhr – der Lichtsensor muss zur Pulsmessung schließlich einigermaßen dicht an der Haut anliegen.

Mit der optischen Pulsmessung soll der Alta HR außerdem die Schlafdaten des Nutzers besonders gut auswerten können. Das Gerät soll dazu nicht nur die Bewegungen, sondern eben auch den Herzschlag erfassen und so unterschiedliche Phasen erkennen können – und zwar dank neuronaler Netzwerke auf den Servern von Fitbit im Laufe der Zeit immer besser. Diese Funktion steht allerdings noch nicht sofort zur Verfügung, sondern soll "demnächst" per Update folgen.

Die Akkulaufzeit gibt Fitbit mit sieben Tagen und Nächten an. GPS-Daten kann das Gerät nicht erfassen, aber es lässt sich zusammen mit einem Smartphone und der Fitbit-App gekoppelt zum Erfassen etwa einer Laufroute verwenden.

Der Alta HR ist ab sofort erhältlich, die günstigste Variante kostet rund 150 Euro. Zusätzliche Kunststoffbänder sind ab 30 Euro, Lederbänder ab 60 Euro und Stahlbänder ab 90 Euro verfügbar.


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