Abo
  • Services:

Firmware-Update: Philips macht die Hue-Lampen praktischer

Philips hat ein Firmware-Update für die Hue-Lampen verteilt. Damit sollen sich die Lampen die zuletzt gewählte Farbe und Helligkeit merken. Bisher gingen die Hue-Lampen immer mit einer nicht änderbaren Standardeinstellung an, wenn sie einmal komplett vom Strom genommen wurden.

Artikel veröffentlicht am ,
Update macht Hue-Lampen etwas schlauer.
Update macht Hue-Lampen etwas schlauer. (Bild: Philips)

Darauf haben Besitzer von Hue-Lampen lange warten müssen: Mit einem derzeit verteilten Firmware-Update sollen sich Hue-Lampen die zuletzt gewählte Farbe, den Farbton und die Helligkeit merken, falls diese mal vom Strom getrennt werden. Diese Einstellung wird vor allem für Hue-Lampen angeboten, die in eine bestehende Lampenhalterung eingeschraubt oder eingesteckt werden und somit prinzipiell auch über einen klassischen Wandschalter geschaltet werden können. Für die Hue-LED-Streifen ist die Funktion nicht verfügbar.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Wer eine solche Lampe bisher etwa mit einem Wandschalter ausgeschaltet hat, bekam beim nächsten Anschalten immer warmweißes Licht mit maximaler Helligkeit. Dieses Verhalten konnte nicht beeinflusst werden. Mit einem Update soll diese Möglichkeit bereitgestellt werden.

Wenn ein Nutzer seine Hue-Lampen allerdings konsequent über die Hue-App, mit Smart-Home-Schaltern oder mit digitalen Assistenten wie Amazons Alexa, Google Assistant oder Apples Siri steuert, kennt er das Problem nicht. In diesem Fall werden die Lampen immer im zuletzt konfigurierten Zustand eingeschaltet oder in der Konfiguration, die im Schalter eingestellt wurde.

Neuer Menüpunkt in der Hue-App

Nach einem Firmware-Update gibt es in der aktuellen Version der Hue-App einen neuen Menüpunkt in den Einstellungen. Dieser heißt Einschaltverhalten. Der Nutzer kann festlegen, in welchem Zustand eine Lampe wieder angehen soll, falls sie vom Strom getrennt wird. Hier gibt es zwei Optionen: Entweder wird die Lampe mit dem letzte Zustand eingeschaltet oder aber mit den bisherigen Standardeinstellungen.

Ist die Lampe so konfiguriert, dass der letzte Zustand gemerkt wird, soll diese künftig auch bequem über einen klassischen Wandschalter geschaltet werden können, ohne sich mit den bisherigen Einschränkungen abfinden zu müssen.

Diese Funktion setzt aber eine stabile Verbindung zur Hue-Bridge voraus. Wenn die Lampe keinen Kontakt dazu hat, wird sie weiterhin mit der Standardeinstellung geschaltet. Die neue Option ist also keine Hilfe bei Lampen, die so postiert sind, dass sie von der Bridge nicht erreicht werden, wie es vor allem bei Lampen im Außenbereich passieren kann.

Wir haben das Ganze mit einer Ambiance Lamp ausprobiert und bemerkten dabei, dass die neue Funktion nicht so zuverlässig arbeitet, wie es der Hersteller verspricht. Wenn wir eine Lampe mit der betreffenden Hue-Lampe mit dem Wandschalter ausschalten, wird diese mal mit der letzten Einstellung eingeschaltet und mal mit den Standardeinstellungen. In der App haben wir die Lampe so konfiguriert, dass sie direkt die letzten Einstellung aufrufen soll. Das wird aber nicht immer berücksichtigt. Derzeit ist unklar, welchen Grund es für dieses Fehlverhalten gibt.

Aktualisierung der Hue-Lampen nur mit Hue-Bridge möglich

Für die Aktualisierung der Lampen ist zwingend eine Hue-Bridge sowie die dazu passende Hue-App erforderlich. Über die App wird das Update angestoßen, falls keine automatische Aktualisierung aktiviert wurde. Die Aktualisierung kann durchaus eine Stunde dauern, warnt der Hersteller vor der Durchführung des Updates.

Wer Hue-Lampen mit einem Zigbee-Hub eines anderen Herstellers betreibt, kann keine Aktualisierung durchführen. Das gilt etwa für alle Nutzer, die einen Echo-Lautsprecher mit eingebauter Zigbee-Unterstützung verwenden, um darüber die Lampen zu steuern.

Auch zu diesem Thema:



Anzeige
Hardware-Angebote

Jakelandiar 17. Dez 2018 / Themenstart

Genau so ist es auch bei dem Bewegungsmelder.

Behemoth89 17. Dez 2018 / Themenstart

Naja Ikea kommt auch nicht ohne Gateway aus, zumindest nicht wenn du die Lampen mit App...

jacki 17. Dez 2018 / Themenstart

"Aus" wird sich wohl schon auch gemerkt. https://youtu.be/e6fkmQHZWpE?t=65

JAkob1234 16. Dez 2018 / Themenstart

Was irgendwie überall nicht erwähnt wird ist dass das feature nur mit der neuen...

WalterWhite 16. Dez 2018 / Themenstart

Der Laden hier wird jetzt eh für alle dicht gemacht, nur kapiert es keiner, das wird bald...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


LG Signature OLED TV R angesehen (CES 2019)

LGs neuer Signature OLED TV R ist ausrollbar. Der 65-Zoll-Fernseher bietet verschiedene Modi, unter anderem kann der Bildschirm auch nur teilweise ausgefahren werden.

LG Signature OLED TV R angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Urheberrecht: Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt
Urheberrecht
Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt

Eigentlich sollte der umstrittene Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform die Rechteinhaber gegenüber Plattformen wie Youtube stärken. Doch nun warnen TV-Sender und Medien vor Nachteilen durch das Gesetz. Software-Entwickler sollen keine zusätzlichen Rechte bekommen.
Von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Länder bremsen Urheberrechtsreform aus
  2. EuGH-Gutachten Deutsches Leistungsschutzrecht soll unzulässig sein
  3. Leistungsschutzrecht So oft könnten Verlage künftig an Bezahlartikeln verdienen

Zweite Staffel Star Trek Discovery: Weniger Wumms, mehr Story
Zweite Staffel Star Trek Discovery
Weniger Wumms, mehr Story

Charakterentwicklung, weniger Lens Flares, dazu eine spannende neue Storyline: Nach dem etwas mauen Ende der ersten Staffel von Star Trek: Discovery macht der Beginn der zweiten Lust auf mehr. Achtung Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Discovery-Spin-off Neue Star-Trek-Serie mit Michelle Yeoh geplant
  2. Star Trek Ende 2019 geht es mit Jean-Luc Picard in die Zukunft
  3. Star Trek Captain Kirk beharrt auf seinem Gehalt

Bright Memory angespielt: Brachialer PC-Shooter aus China
Bright Memory angespielt
Brachialer PC-Shooter aus China

Nur ein Entwickler und lediglich eine Stunde Spielzeit - trotzdem wischt das nur rund 6 Euro teure und ausschließlich für Windows-PC erhältliche Bright Memory mit vielen Vollpreisspielen den Boden. Selbst die vollständig chinesische Sprachausgabe stört fast nicht.

  1. Strange Brigade angespielt Feuergefechte mit Mumien und Monstern

    •  /