Firmware-Update für das Surface Book: Microsoft, warum tut ihr euch und uns das an?

In der Nacht vor dem Deutschland-Verkaufsstart des Surface Book hat Microsoft ein Update ausgeliefert, das quasi alle Firmware- und Software-Kritik beheben soll. Einen ungünstigeren Zeitpunkt hätte sich Microsoft nicht aussuchen können.

Artikel von veröffentlicht am
Surface Book
Surface Book (Bild: Microsoft)

Das von mir getestete Surface Book ist ohne Frage ein tolles Gerät, zumindest was die Hardware betrifft. Bei der Firmware und Software hätte Microsoft aber mehr Sorgfalt walten lassen können und vor allem Probleme wie den nicht korrekt funktionierenden Connected Standby schneller beheben müssen. Das ist mittlerweile, zumindest den Update-Notes zufolge, geschehen. Aber: Die Aktualisierung erfolgte heute Nacht, wenige Stunden vor dem Deutschland-Verkaufsstart und somit fünf Monat nach der Verfügbarkeit in den USA.

Ich habe über eine Woche mit dem Surface Book gearbeitet, das uns direkt von Microsoft gestellt wurde. Warum aber hat Redmond uns ein Sample gegeben und wissentlich scharfe Kritik in Kauf genommen, nur um dann im Nachgang die Probleme doch zu beheben? Das zeugt von schlechter Öffentlichkeitsarbeit, da Microsoft klar sein musste, dass in dem Test die Firmware und Software bemängelt wird, weil die seit der US-Veröffentlichung im Oktober 2015 fehlerhaft ist. Hätte uns Microsoft vorab informiert, dass und wann ein umfangreiches Update kommt, wäre das für den Test berücksichtigt worden.

Bei einem Flaggschiff-Gerät wie dem Surface Book dürfen Microsoft solche offensichtlichen Anfängerfehler einfach nicht unterlaufen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Peter(TOO) 23. Feb 2016

Billy vertrat die Meinung, dass nur Junge Leute, möglichst ohne praktische Erfahrung...

Peter(TOO) 23. Feb 2016

Wenn man wüsste wie viele Bugs sich noch verstecken, wäre das Schätzen auch einfacher...

Anonymer Nutzer 23. Feb 2016

Scheinbar nicht lange genug :) Wenn du so denkst über meine Worte, dann zeigt das daß du...

trust 23. Feb 2016

So, ich habe mein Surface Book und schreibe diesen Text damit. Wär ich nochmal 15 Jahre...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /