Abo
  • Services:

Firmware: Speedport LTE II hat eine Schwachstelle

Die Deutsche Telekom hat eine Sicherheitslücke im WLAN-Router Speedport LTE II gefunden. Angreifer könnten dadurch die Bandbreite einschränken. Ein dringend empfohlenes Update zur Behebung des Problems steht bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Titelblatt des Nutzerhandbuchs des Speedport LTE II
Titelblatt des Nutzerhandbuchs des Speedport LTE II (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat festgestellt, dass der WLAN-Router Speedport LTE II eine Sicherheitslücke hat. "Durch die Schwachstelle wäre es einem Angreifer möglich, die dem Nutzer zur Verfügung stehende Bandbreite einzuschränken", erklärte das Unternehmen.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Die Router Speedport LTE und Speedport HSPA seien nicht betroffen. Zur Behebung des Problems hat die Telekom ein Softwareupdate für die Firmware des Speedport LTE II zum Download bereitgestellt und empfiehlt allen Nutzern des Speedports LTE II, das Softwareupdate umgehend einzuspielen.

Hersteller des Speedport LTE II ist der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei.

Die betroffenen Kunden werden auch per E-Mail von der Telekom benachrichtigt und können sich bei Problemen mit der Installation der neuen Firmware an die kostenfreie Hotline unter 0800 3306007 wenden.

Ende März 2013 hatten zwei Sicherheitsprojekte zahlreiche Router untersucht und teilweise erschreckende Sicherheitslücken gefunden. Die getesteten Geräte stammten unter anderem von Belkin, Linksys, Netgear und Sitecom. Die italienische Firma eMaze entdeckte dabei im dort verbreiteten Router WLM-3500 eine Hintertür.

In der Firmware dieses Geräts sind ab Werk zwei Benutzerkonten angelegt, mit denen sich Nutzer auch über das Internet in die Weboberfläche einloggen können. Danach ist es auf einfache Weise möglich, auch Adminrechte auf dem Gerät zu erlangen und somit das vermeintlich private Netz wie das eigene zu behandeln und auch beliebigen Traffic über den Router umzuleiten. Die Sicherheitsforscher des US-Unternehmens IMS hatten 13 Geräte untersucht und fanden bei allen Schwachstellen.

Nachtrag vom 27. Mai 2013, 20:27 Uhr

"Die Schwachstelle ist so, dass der Router auf Anfragen von einem Angreifer geantwortet hat", sagte ein Telekom-Sprecherin Golem.de. Damit habe sich die Datenübertragungsrate verschlechtern können.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)

anybody 29. Mai 2013

Ich bin mit der allgemeinen Haltbarkeit der Fritz!Boxen eigentlich sehr zufrieden. Das...

Youssarian 28. Mai 2013

Naja, das ist ein wenig weit gefasst. Für Straftaten "haftest" Du nicht, für die Folgen...

forenuser 28. Mai 2013

DTAG nutzt verschiedene Zulieferer, 1&1 bringt AVM in Verkehr und o2 AFAIK mind. zwei...

nicoledos 28. Mai 2013

Wenn keiner mehr eigene Router verwenden kann und Zwangsrouter mit Fernzugriff zum...

kendon 28. Mai 2013

...hättet ihr euch auch sparen können, nichtssagender geht es wohl kaum.


Folgen Sie uns
       


Golem.de besucht Pininfarina (Reportage)

Golem.de hat bei Pininfarina in Turin hinter die Kulissen geschaut und sich mit den Designern des Elektrosportwagens PF0 unterhalten.

Golem.de besucht Pininfarina (Reportage) Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
    Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
    Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

    Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
      Drahtlos-Headsets im Test
      Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

      Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
      Ein Test von Oliver Nickel

      1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
      2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
      3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

        •  /