Firmenumbenennung: Filemaker nutzt alte Apple-Marke Claris

Der Datenbankanbieter Filemaker, eine vergleichsweise eigenständige Tochter von Apple, ist umbenannt worden. Der neue Name dürfte vor allem älteren Mac-Nutzern noch ein Begriff sein.

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Claris statt Filemaker
Claris statt Filemaker (Bild: Filemaker)

Filemaker ist jetzt Claris und das Produkt Filemaker wird zu einem Teil der neuen Unternehmensmarke. Der neue Chef der Firma, Brad Freitag, hat dies per Blogeintrag parallel zur hauseigenen Entwicklermesse Filemaker Devcon bekanntgegeben. Der Name Claris dürfte vor allem älteren Mac-Nutzern aus der Zeit bekannt sein, als es mit ClarisWorks beispielsweise noch eine Office-Suite von dem Unternehmen gab. Der Name war vor allem in den 1990er Jahren ein Begriff. Bis 1998 hieß Filemaker noch Claris.

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Die Umbenennung ist erst einmal kosmetisch-strategischer Natur. Mit Filemaker verbinden Nutzer vor allem die Datenbank Filemaker. Unter der Marke lassen sich schlecht andere Produkte vermarkten, auch wenn das durchaus geschah. Die Bento-Software war beispielsweise so ein Produkt, passte allerdings auch sehr gut, da es sich um eine weitere Datenbankanwendung handelte.

Aus dem Blogeintrag ist auch ersichtlich, dass unter der Marke Claris neue Produkte geplant sind. Eines davon ist Claris Connect, das aus dem Aufkauf von Stamplay kommt. Es soll vor allem die Interoperabilität zwischen Cloud-Diensten von Dropbox, Slack oder Salesforce vereinfachen.

Claris hat auch große Wachstumspläne, die allerdings erst einmal nicht Produkte als Basis vorsehen. Stattdessen soll die Community von derzeit 50.000 auf 150.000 Personen steigen. Ein Teil davon wird vermutlich durch Claris Connect generiert.

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Auf der Webseite ist der Umbau zum neuen Firmennamen bereits in vollem Gange. Die Unternehmensbeschreibung nennt den alten Namen schon gar nicht mehr. Auch das Copyright nennt bereits die Claris International Inc. Die neue Webseite Claris.com wird aber noch auf die alte Filemaker-Webseite weitergeleitet.

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