• IT-Karriere:
  • Services:

Firmenstreit: Google blockiert Youtube auf Amazons Fire TV

Ein geschäftlicher Streit zwischen Amazon und Google hat erneut Auswirkungen auf die Kunden: Ab Januar 2018 können Besitzer eines Fire TV von Amazon keine Videos von Youtube mehr anschauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google mag Fire TV nicht mehr und blockiert Youtube.
Google mag Fire TV nicht mehr und blockiert Youtube. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Google will ab dem 1. Januar 2018 den Zugriff auf Youtube über Fire TV blockieren. Für die Besitzer der Streaminggeräte bedeutet das schlicht, dass sie keine Videos mehr auf Youtube anschauen können - für viele dürfte die Zugriffsmöglichkeit auf das Streamingportal einer der Gründe für ihre Kaufentscheidung gewesen sein. Die App auf dem Gerät stammt trotz des Anbieternamens Youtube.com übrigens nicht von dem Streamingdienst, sondern von einem Drittanbieter - weshalb Google die App technisch gesehen nicht entfernt, sondern ab Januar 2018 den Zugriff blockiert.

Stellenmarkt
  1. EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis, Pforzheim

Über die Gründe hat sich ein Sprecher von Google im Gespräch mit dem US-Magazin Variety.com geäußert. Es geht darum, dass Amazon sich nach wie vor weigert, Produkte von Google wie Chromecast und Google Home über seine Webseite zu verkaufen sowie Prime Video über Cast anzubieten. Dazu sei noch gekommen, dass Amazon im Oktober 2017 den Verkauf der Produkte der wie Google zum Konzern Alphabet gehörenden Firma Nest eingestellt hat.

Bereits jetzt hat der Streit auch Auswirkungen für Besitzer von Echo Show, dem Alexa-Lautsprecher mit Display von Amazon: Auch sie können nicht mehr auf Youtube zugreifen. Das war erst vor zwei Wochen wieder ermöglicht worden, nachdem Google die Yotube-Funktion für US-Kunden Ende September 2017 gesperrt hatte. Deutsche Käufer des Echo Show hatten generell noch keinen Zugriff auf Youtube und die Funktion wird hierzulande von Amazon auch nicht beworben. Nun wird die Youtube-Wiedergabe von Google in den USA wieder blockiert. Variety berichtet mit Bezug auf anonyme Quellen außerdem, dass die App nicht den Vorgaben von Google im Hinblick auf die Implementierung von Sprachsteuerung entsprochen habe.

Der Streit zwischen Amazon und Google währt schon länger. Im Grunde geht er auch auf die Tatsache zurück, dass Amazon für seine Endkundenhardware auf eine Version von Android setzt, aber seit jeher etwa den Zugriff auf den Google Play Store sperrt, um die Nutzer in das hauseigene Ökosystem zu bugsieren.

Seit Oktober 2015 unterbindet Amazon den Verkauf von Googles Chromecast-Geräten auf der Amazon-Webseite. Auch Apple-TV-Geräte sind von dem Verkaufsbann betroffen. Selbst Marketplace-Händler dürfen keines der Geräte über die Amazon-Webseite anbieten.

Bei den Käufern von Fire TV und Echo Show dürfte die Sperre rasch für Verärgerung sorgen: In vielen Nutzerrezensionen der Geräte wird gerade der Zugriff auf Youtube gelobt. In tagesaktuellen Bewertungen beider Geräte wird die Sperre sofort kritisiert - "Fire TV Stick ohne Youtube sinnlos!", so ein Nutzer, der die Sticks verkaufen möchte, falls die angekündigte Sperre tatsächlich kommt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Borderlands 3 38,99€, The Outer Worlds 44,99€)

jomei 09. Dez 2017

Müssen sie auch nicht. Wenn ich dem Nutzer aber jede Möglichkeit nehme, über Umwege...

ptepic 07. Dez 2017

Wenn du Kore installiert hast, habe ich gerade die Option gefunden, das Video per Teilen...

FreiGeistler 07. Dez 2017

Was war noch mal die Plattform, Android? Firefox und in der about:config "general...

FreiGeistler 07. Dez 2017

Gibt auch noch andere Youtube-Apps.

FreiGeistler 07. Dez 2017

Was meinst du denn mit "öko"?


Folgen Sie uns
       


Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test

Der Samsung CRG9 ist nicht nur durch sein 32:9-Format beeindruckend. Auch die hohe Bildfrequenz und sehr gute Helligkeit ermöglichen ein sehr immersives Gaming und viel Platz für Multitasking.

Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

    •  /