• IT-Karriere:
  • Services:

FirePro W9100: AMD verdoppelt den Videospeicher auf 32 GByte

32 statt 16 GByte lokaler Speicher: AMDs FirePro W9100 ist mit verdoppelter Kapazität erhältlich. Zudem liefert die zwei Jahre alte Profi-Grafikkarte immer noch die höchste DP-Leistung. Zumindest wenn es um Modelle mit einer einzelnen GPU geht.

Artikel veröffentlicht am ,
FirePro W9100
FirePro W9100 (Bild: AMD)

AMD hat die FirePro W9100 erneut vorgestellt. Die seit April 2014 verfügbare Profi-Grafikkarte wurde bisher mit 16 GByte Videospeicher ausgeliefert, die neue Version weist eine Kapazität von 32 GByte an lokalem RAM auf. Hintergrund sind wie bei Nvidias Quadro M6000 mit 24 statt 12 GByte Videospeicher die seit geraumer Zeit lieferbaren GDDR5-Bausteine mit 8 GBit.

Stellenmarkt
  1. transmed Transport GmbH, Regensburg
  2. ADLON Intelligent Solutions GmbH, Ulm, Ravensburg

Ohne also zusätzliche Speicherchips auf die Platine löten zu müssen, können Hersteller wie AMD und Nvidia auf 8- statt 4-GBit-GDDR5 setzen, um so die Videospeicherkapazität zu verdoppeln. Die satten 32 GByte der FirePro W9100 sind deren 512 Bit breitem Speicherbus geschuldet, da an jedem der 16 Kanäle zwei Chips mit je 1 GByte hängen. Die Platine ist daher auf der Vorder- und der Rückseite bestückt. Nvidias Quadro M6000 nutzt ein 384 Bit breites Speicherinterface mit insgesamt 24 GDDR5-Bausteinen.

Alte, aber immer noch gute Technik mit mehr Speicher

Technische Basis der FirePro W9100 ist ein Hawaii-XT-Grafikchip mit 2.816 Shader-Einheiten. Die gleiche GPU verwendet AMD auch für die Radeon R9 290X, die 390X und die nahezu identische FirePro S9170. Die Profi-Grafikkarte taktet mit 930 MHz und der Videospeicher läuft mit 2,5 GHz - das ergibt eine Transferrate von 320 GByte pro Sekunde. Die theoretische Rechenleistung bei einfacher Genauigkeit (Single Precision, FP32) beträgt 5,24 Teraflops und 2,62 Teraflops bei doppelter Genauigkeit (Double Precision, FP64).

Mehr DP-Geschwindigkeit schafft keine Grafikkarte mit einer GPU, einzig manche Dual-Chip-Modelle wie Tesla K80 liefern eine höhere Double-Precision-Leistung. Für einige wissenschaftliche Berechnungen ist solch eine Genauigkeit wichtig, das derzeit populäre Deep Learning hingegen begnügt sich je nach Implementierung mit Single oder gar Half Precision.

Die FirePro W9100 soll im laufenden zweiten Quartal 2016 verfügbar sein, als Listenpreis gibt AMD für die Profi-Grafikkarte 5.000 US-Dollar an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-70%) 4,50€
  2. 4,99€
  3. (-20%) 39,99€
  4. 3,61€

Missingno. 15. Apr 2016

16GB RAM sind heutzutage doch schon normal und bei einer Maschine, die diese Karte hat...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /