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FirePro W4300: AMD hat die schnellste Profi-Karte im Low-Profile-Format

Viel Leistung für besonders kompakte Workstations: AMDs neue FirePro W4300 ist eine Profi-Grafikkarte, etwa für CAD-Rendering. Dank flacher Low-Profile-Bauweise nimmt sie wenig Platz ein.

Artikel veröffentlicht am ,
FirePro W4300
FirePro W4300 (Bild: AMD)

AMD hat die FirePro W4300 angekündigt, eine Profi-Grafikkarte im Low-Profile-Format. Das neue Modell ist für kompakte Workstations gedacht, beispielsweise um sie für CAD-Rendering einzusetzen. Die FirePro W4300 ist der Nachfolger der FirePro W4100 in gleicher Bauweise, die Leistung liegt bei nominell identischer thermischer Verlustleistung deutlich höher.

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In der neuen FirePro W4300 nutzt AMD den Bonaire-Chip auf Basis der GCN-1.1-Architektur. Der Vollausbau der GPU hat 896 Shader-Einheiten, die FirePro W4300 muss sich jedoch mit 768 Rechenwerken begnügen. AMD gibt eine theoretische Single-Precision-Geschwindigkeit von 1,43 Tflops an - das entspricht umgerechnet 930 MHz. Das Speicherinterface ist 128 Bit breit und bezieht Daten mit 96 GByte pro Sekunde aus dem vier GByte großen Framebuffer. Der Videospeicher überträgt ergo sechs GBit pro Sekunde, sprich mit 3 GHz.

Prinzipiell verfügt die FirePro W4300 also über die gleichen technischen Spezifikationen wie die FirePro W5100 vom Sommer 2014, sie hat jedoch einen anderen Formfaktor. Die Low-Profile-Bauweise ist flacher, zudem gibt AMD an, die thermische Verlustleistung von 75 auf 50 Watt reduziert zu haben. Möglich soll dies durch eine bessere Umsetzung von Powertune sein, wie AMD die interne Leistungsregulierung seiner Grafikkarten nennt.

Die Konkurrenz im Low-Profile-Markt ist Nvidias Quadro K1200 auf Basis des Maxwell-v1-Grafikchips GM107, wie er auch in der Geforce GTX 750 Ti steckt. Die Quadro liefert rund 1,1 Tflops und 80 GByte pro Sekunde. Den offiziellen Listenpreis der FirePro W4300 gibt AMD mit 380 US-Dollar an.

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