Firefox und Pocket: Mozilla steigert Umsatz leicht

Die Mozilla Foundation und ihre Unternehmen haben ihren Jahresbericht für das Jahr 2017 vorgelegt. Der Browserhersteller hat demnach seinen Umsatz leicht gesteigert. Der teure Kauf des Pocket-Dienstes trägt dazu aber nur minimal bei.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Standardsuche im Firefox-Browser ist weiter die wichtigste Einnahmequelle für Mozilla.
Die Standardsuche im Firefox-Browser ist weiter die wichtigste Einnahmequelle für Mozilla. (Bild: Mozilla)

Der Browserhersteller Mozilla hat seinen Umsatz auch im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert. Mozilla Foundation, das gleichnamige Unternehmen sowie dessen weltweite Töchter erzielten laut Jahresbericht (PDF) Einnahmen von rund 542 Millionen US-Dollar über Lizenzgeschäfte und Abos. Das sind rund 36 Millionen US-Dollar mehr Umsatz über die üblichen Einnahmeströme als 2016. Der Gesamtumsatz beläuft sich auf rund 562 Millionen US-Dollar. Das ist im Vergleich zu den 520 Millionen US-Dollar im Vorjahr eine Steigerung von rund 8 Prozent.

Stellenmarkt
  1. Product Owner (m/w/d) Software
    HDNET GmbH & Co. KG, Werther
  2. Senior Backend Entwickler (m/w/d) Digitale Transformation
    CodeCamp:N GmbH, Nürnberg
Detailsuche

Der mit Abstand größte Teil der Einnahmen, rund 539 Millionen US-Dollar, stammt wie bisher auch von Suchmaschinenanbietern, die unter anderem für ihre Platzierungen in den Voreinstellungen von Firefox zahlen. Im vergangenen Jahr schloss Mozilla wieder einen Vertrag mit Google als Standardanbieter. Dem vorausgegangen war der Versuch der Zusammenarbeit mit Yahoo als Standardsuche, was jedoch von Seiten Mozillas gekündigt wurde, um wieder auf einen besseren Anbieter setzen zu können.

Pocket war teuer und bringt kaum Einnahmen

Die Einnahmen aus dem Segment Abonnements und Werbegeschäft belaufen sich den Angaben zufolge auf rund 2,6 Millionen US-Dollar. Dieser Einnahmeposten ist im Vorjahresbericht noch nicht aufgeführt. Aufgrund der Beschreibung kann es sich dabei nur um Einnahmen handeln, die Mozilla mit dem Dienst Pocket einnahm.

Anfang des Jahres 2017 hatte Mozilla bei seiner ersten Firmenübernahme überhaupt das Unternehmen Read it Later übernommen, das die App Pocket herstellt. Nutzer können sich damit Webtexte zum späteren Lesen speichern. Mozilla integrierte Pocket inzwischen in seinen Firefox Browser. Der Kauf von Pocket kostete Mozilla dem Bericht zufolge rund 30 Millionen US-Dollar, wobei der Geschäftswert mit rund 26 Millionen US-Dollar angegeben wird.

Golem Akademie
  1. Linux-Systeme absichern und härten
    8.-10. November 2021, online
  2. Advanced Python - Fortgeschrittene Programmierthemen
    27.-28. Januar 2022, online
  3. Linux-Systemadministration Grundlagen
    25.-29 Oktober 2021, online
Weitere IT-Trainings

Im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte Mozilla seine eigenen Werbeausgaben von rund 15 auf etwas mehr als 30 Millionen US-Dollar. Gestiegen sind auch die Entwicklungskosten für Software, und zwar von 226 Millionen im Vorjahr auf rund 253 Millionen US-Dollar im Jahr 2017. Die Gesamtausgaben für den laufenden Betrieb wuchsen von 360 Millionen auf 420 Millionen US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Foundation bei Apple TV+
Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
Eine Rezension von Peter Osteried

Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
Artikel
  1. Mini-Konsole: Game-Boy-Klon Thumby ist nur drei Zentimeter groß
    Mini-Konsole
    Game-Boy-Klon Thumby ist nur drei Zentimeter groß

    Das Unternehmen Tinycircuits will via Kickstarter einen Game-Boy-Klon finanzieren. Der ist nur drei Zentimeter groß - und voll funktionsfähig.

  2. 600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
    600 Millionen Euro
    Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

    Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

  3. Lenovo Legion 5 bei Amazon um 300 Euro reduziert
     
    Lenovo Legion 5 bei Amazon um 300 Euro reduziert

    Das Gaming-Notebook ist bei Amazon zum Top-Preis erhältlich. Zudem sind weitere Artikel von Lenovo und Huawei sowie der Kindle Paperwhite im Angebot.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /