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Firefox: Spidermonkey beschleunigt Javascript-Generatoren im Firefox

Dank einiger Optimierungen an der Spidermonkey-Engine sind Javascript-Generatoren im Firefox nun über zwanzigmal so schnell wie vorher. Damit ist der Code wieder gleichauf mit Googles V8.

Artikel veröffentlicht am ,
Javascript-Generatoren in Spidermonkey nun so schnell wie in V8
Javascript-Generatoren in Spidermonkey nun so schnell wie in V8 (Bild: Mozilla)

Die in der Spezifikation von Ecmascript 6 definierten Generator-Konstrukte werden von der Javascript-Engine des Firefox, Spidermonkey, 22-mal so schnell ausgeführt wie bisher, wie der Entwickler Andy Wingo in seinem Blog schreibt. Über Generatoren lässt sich die Funktionsausführung zwischenzeitlich unterbrechen, was etwa beim Verarbeiten von Live-Datenströmen hilfreich sein kann.

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Eine erste Implementierung dieser ist durch ein Sponsoring von Bloomberg bereits seit Firefox 26 in Spidermonkey enthalten. Doch bisher seien diese nur durch die unterste und langsamste Schicht der Engine ausgeführt worden, was Wingo mit der Wahl der eher einfachen Implementierung der Generatoren begründet. Diese ließe sich aber nicht vom JIT-Compiler verwenden.

Unterbrochene Generatoren werden nun als "Schnappschuss des Status eines Aufrufrahmens (Stackframe), anstatt als Aufrufrahmen selbst" repräsentiert. Dafür haben die Entwickler zunächst Optimierungen vorgenommen, um diesen Schnappschuss zu verkleinern und schließlich die Generatoren auf dem "normalen Interpreter-Stack" zu implementieren. Der Maintainer des JIT-Teils in Spidermonkey Jan de Mooij übernahm letztlich noch ausstehende Patches und verbesserte weiter.

So werden die Generatoren JIT-kompiliert, was in einfachen Benchmarks zu der genannten Beschleunigung führen kann. Den Angaben von Wingo zufolge ist Spidermonkey damit nun wieder ähnlich schnell wie Googles V8 beim Ausführen dieses Funktionstyps.

Das Verhalten der Generatoren kann in vielen Sprachen implementiert werden, ohne dass dafür bestimmte Funktionstypen notwendig sind, auch in Javascript. Die Implementierung in Ecmascript 6 ist deshalb als syntaktischer Zucker zu betrachten, der das Schreiben von dem notwendigen Quelltext etwas vereinfacht. Das dafür notwendige Schlüsselwort function* erinnert wegen des Sternchens an einen Zeiger in anderen Sprachen, ist mit diesen aber nicht vergleichbar, da die Sprache Javascript über keine Zeiger verfügt.



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TheUnichi 17. Nov 2014

22% von 3 sind 0.66, der Unterschied zwischen 3 und 3.66 ist alles andere als ein "gutes...

irisquelle 16. Nov 2014

Ich habe ja keine Fundamentalkritik an Firefox geübt, sondern lediglich die Prioritäten...

Lala Satalin... 15. Nov 2014

Für mich muss ein Browser nicht nur alle Funktionen bieten, sondern auch schnell sein...


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