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Firefox OS: Mozilla verteilt Smartphones gratis an Entwickler

Entwickler können von Mozilla gratis ein Firefox-OS-Smartphone erhalten. Dazu müssen sie Mozilla eine gute App-Idee melden, um ein Geeksphone Keon im Wert von 110 Euro zu bekommen.

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Für eine gute App-Idee gibt es das Keon gratis.
Für eine gute App-Idee gibt es das Keon gratis. (Bild: Geeksphone)

Mozilla will Entwickler für die Firefox-OS-Plattform gewinnen. Dazu wurde das Projekt "Phones for Apps for Firefox OS" ins Leben gerufen. Entwickler können ihre Ideen für eine Firefox-OS-App an Mozilla schicken. Wenn das betreffende Projekt die Macher von Firefox OS überzeugt, erhält der Entwickler ein Keon von Geeksphone. Das Keon ist eines der beiden Firefox-OS-Smartphones, die seit Ende April 2013 verfügbar sind.

  • Keon (Bild: Geeksphone)
  • Keon (Bild: Geeksphone)
  • Peak (Bild: Geeksphone)
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Keon (Bild: Geeksphone)
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Entwickler können Ideen für neue Apps an das Mozilla-Team senden. Aber auch mit App-Portierungen von anderen Smartphone-Plattformen oder bestehenden Web-Apps können Entwickler ein Keon kostenlos erhalten, das sonst 110 Euro kostet. Anmeldungen sind direkt bei Mozilla möglich. Die Aktion läuft bis Ende Mai 2013 oder bis das Kontingent an Smartphones erschöpft ist.

Seit Ende April 2013 kann das Keon bei Geeksphone zum Preis von rund 110 Euro zuzüglich rund 16 Euro Versandkosten bestellt werden. Dieses Gerät soll im Grunde von der Hardwareausstattung her den ersten Firefox-OS-Smartphones entsprechen, die im Sommer 2013 auf den Markt kommen werden.

Das Keon läuft noch mit einer Vorabversion von Firefox OS, sie trägt die Versionsnummer 1.0.1. Drahtlos werden dann in den kommenden Wochen Updates mit neuen Firefox-OS-Versionen verteilt, so dass das Gerät bequem aktualisiert werden kann. Mozilla verspricht, dass alle paar Wochen neue Updates des Betriebssystems erscheinen werden.

Die geringe Hardwareausstattung der Firefox-OS-Smartphones spiegelt das Vorhaben der Mozilla-Foundation wider, die Firefox-OS-Geräte für möglichst viele Menschen erschwinglich zu machen. Wie Christian Heilmann, Technical Evangelist bei der Mozilla Foundation, im Gespräch mit Golem.de auf dem Mobile World Congress 2013 in Barcelona erklärte, will die Organisation auch Nutzern mit geringem Einkommen einen Zugang zum Internet und zu Social-Media-Diensten wie Facebook und Twitter geben, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern. Es sei nicht fair, dass beispielsweise ein Autor oder ein Fotograf seine Werke nicht im Internet teilen könne, nur weil er nicht die finanziellen Möglichkeiten habe, sich ein teures Smartphone zu kaufen.

Um die laufenden Kosten für Datenabrufe gering zu halten, können bestimmte Apps komplett heruntergeladen und offline genutzt werden. So kann der Nutzer das gewünschte Programm in einem WLAN-Netzwerk herunterladen und später ohne weitere Kosten für mobilen Datenverkehr unterwegs nutzen.



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Christian72D 13. Mai 2013

Vom Ansatz her denke ich nicht daß es das "zu kaufen" gibt...

nicoledos 11. Mai 2013

Wer hat als Entwickler derartig Lust noch eine Plattform zu unterstützen? Ist der Code...


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