Firefox OS: Für Mozilla ist billig nicht mehr alles

Mozilla ändert seine Strategie für Firefox OS: Von möglichst preisgünstigen Geräten schwenkt der Hersteller um, so dass es einmal ein Oberklasse-Smartphone mit Firefox OS geben könnte.

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Mozilla hat eine neue Strategie für Firefox OS.
Mozilla hat eine neue Strategie für Firefox OS. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mozilla will Firefox OS doch noch zum Erfolg führen. In einer internen E-Mail gab der Mozilla-Chef Chris Beard die neue Strategie rund um Firefox OS bekannt. Die E-Mail liegt Cnet vor. Künftig soll nicht mehr nur ein niedriger Preis ein Firefox-OS-Smartphone auszeichnen. Stattdessen will es Mozilla schaffen, künftige Kunden zum Kauf zu bewegen, indem entsprechend interessante Geräte zur Verfügung stehen.

Kunden sollen nicht nur wegen des Preises kaufen

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Der Mozilla-Chef äußert sich nur in allgemeinen Aussagen zu der neuen Ausrichtung. "Wir werden Smartphones und mobile Geräte bauen, die Kunden wegen der Erfahrung kaufen, nicht einfach wegen des Preises", schreibt Beard vielsagend. Es könnte also bald schon Smartphones mit Firefox OS geben, die aus dem Mittel- oder sogar Oberklassebereich stammen. Bisher war die Hardwareausstattung von Firefox-OS-Smartphones zum Teil schlechter als von gleich teuren Einsteigergeräten mit Android oder Windows Mobile.

Wie lange es noch dauern wird, bis es erste Firefox-OS-Smartphones mit besserer Ausstattung geben wird, ist derzeit nicht absehbar. Falls erst jetzt mit der Entwicklung entsprechender Geräte begonnen wird, dürfte es noch viele Monate dauern, bis erste Firefox-OS-Smartphones mit besserer Hardware in die Läden kommen.

Android-Apps unter Firefox OS

Mozilla will den Verkauf von Firefox-OS-Smartphones auch damit ankurbeln, dass sich darauf in gewissen Grenzen auch Android-Apps ausführen lassen werden. Nähere Details liegen dazu bislang nicht vor. Es offenbart aber ein Problem der Firefox-OS-Plattform: Wichtige Apps fehlen einfach, hier will Mozilla mit einer Android-Kompatibilität gegensteuern.

Bescheidener Erfolg für Firefox OS

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Bisher ist Mozilla mit dem Erfolg von Firefox OS nicht zufrieden. Auf dem Weltmarkt hatte sich der Anbieter vor allem auf Geräte zu einem niedrigen Preis konzentriert. Als aber die ersten Firefox-OS-Smartphones erschienen, gab es zu ähnlich geringen Preisen auch Geräte mit Android und Windows Phone. Es ist also keinesfalls so, dass Smartphones mit anderen Betriebssystemen deutlich teurer wären.

Auch in Deutschland sind Firefox-OS-Smartphones auf dem Markt, aber weder das One Touch Fire noch das One Touch Fire E konnten so recht überzeugen. Als wesentliches Problem entpuppte sich die Ausstattung, denn das Betriebssystem läuft nicht flüssig. Hier könnte eine hochwertigere Ausstattung für Besserung sorgen. Allerdings bleibt das Problem, dass sich ähnlich teure Einsteigergeräte mit Android oder Windows Phone flüssig bedienen lassen und die Firefox-OS-Probleme nicht auftreten.

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Wiener1 07. Aug 2015

Ich kann aus eigener Erfahrung berichten mit der Ausgelieferten 1.3 war die Klick und...

felyyy 27. Mai 2015

Okay gut, und ich hab mir schon Sorgen gemacht.

Atalanttore 26. Mai 2015

Unter anderem mit - rucklige Benutzeroberfläche - gemacht für Billig-Handys - kaum Apps

patrik.stutz 26. Mai 2015

Stimmt! Ein Kollege von mir hat sich kürzlich ein paar billige Prestigio Tablets gekauft...



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