Abo
  • Services:

Firefox: Mozillas Einnahmen steigen auf halbe Milliarde US-Dollar

Im Jahr 2016 konnte Firefox-Hersteller Mozilla seine Einnahmen um über 20 Prozent auf rund eine halbe Milliarde US-Dollar steigern. Die größte Ausgabe ist wie zu erwarten die Softwareentwicklung.

Artikel veröffentlicht am ,
Passantin vor einem Mozilla-Logo
Passantin vor einem Mozilla-Logo (Bild: Mozilla)

Ein weiteres Jahr in Folge konnte das vor allem für den Firefox-Browser bekannte Unternehmen Mozilla seine Einnahmen massiv steigern. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht für das Jahr 2016 der gemeinnützigen Mozilla Foundation hervor, die als Muttergesellschaft für das kommerzielle Mozilla-Unternehmen agiert. Dem Bericht zufolge konnte das Unternehmen seine Einnahmen um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 506 Millionen US-Dollar steigern.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. Robert Bosch GmbH, Renningen

Die Einnahmen stammen mit 504 Millionen US-Dollar fast ausschließlich aus "Royalties", also Lizenzgeschäften. Bei Mozilla sind dies die Kooperationen mit verschiedenen Suchmaschinenbetreibern weltweit, deren Dienste als Standard in Firefox integriert werden. Zwar sind genaue Vertragsdetails hierzu nicht bekannt, das meiste Geld für das Jahr 2016 dürfte allerdings aus dem Deal mit Yahoo stammen. Mozilla erwähnt darüber hinaus aber auch explizit Google sowie Duck Duck Go als weitere Kooperationspartner.

Mit der Veröffentlichung der Version 57 alias Quantum des Firefox-Browsers in diesem Jahr hat Mozilla die Vereinbarung mit Yahoo beziehungsweise dessen neuem Besitzer offenbar einseitig gekündigt und nutzt statt der Yahoo-Suche wieder jene von Google. Im vergangenen Jahr hatte das US-Magazin Recode über eine einseitige Ausstiegsklausel zugunsten von Mozilla berichtet, wobei jedoch weiterhin jährliche Zahlungen zu je 375 Millionen US-Dollar bis 2019 an Mozilla geleistet werden müssen. Falls Mozilla diese Klausel tatsächlich nutzt, dürften die Einnahmen in den kommenden Jahren wohl weiter massiv steigen.

Das eingenommene Geld nutzt Mozilla vor allem für die Softwareentwicklung, wofür rund 226 Millionen US-Dollar aufgewendet werden. Die Gesamtausgaben des Jahres 2016 belaufen sich bei Mozilla auf rund 360 Millionen US-Dollar. Die Arbeiten an dem Projekt Quantum für Firefox begannen erst Ende 2016. Es ist also davon auszugehen, dass die Ausgaben für die Entwicklung im Jahr 2017 ebenso wie die Einnahmen steigen werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 552,99€ inkl. Versand (Preisvergleich ca. 645€) - Derzeit günstigste GeForce GTX 1080
  2. 0,00€
  3. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)
  4. (heute u. a. Far Cry 5 für 44,99€, Wolfenstein II für 24,99€, ELEX für 21,99€ und...

Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

    •  /