Firefox: Mozilla testet DNS-Filter und Split-Horizon für DoH

In einer großangelegten Studie für US-Nutzer von Firefox will Mozilla erfahren, wie oft DNS-Filter und sogenannte Split-Horizon-DNS genutzt werden. Das soll DNS-over-HTTPS helfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Studie im Firefox-Browser soll verschiedene DNS-Einsatzszenarien untersuchen.
Eine Studie im Firefox-Browser soll verschiedene DNS-Einsatzszenarien untersuchen. (Bild: Mathias Appel/CC0 1.0)

Browserhersteller Mozilla möchte in einem seiner Experimente mit Nutzern des Firefox-Browsers herausfinden, wie sehr sich der Einsatz von DNS-over-HTTPS (DoH) auf deren bestehende DNS-Konfigurationen auswirken würde. Fokus der Studie ist laut Ankündigung vor allem die Nutzung von Webseitenfiltern per DNS sowie übliche Unternehmensszenarien.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d) Full Stack
    Captana GmbH, Ettenheim
  2. Softwareentwickler (m/w/d) mit Schwerpunkt Regelungstechnik/DSP
    KOSTAL Automobil Elektrik GmbH & Co. KG, Dortmund
Detailsuche

Als Filter für bestimmte Webseiten, die etwa Eltern oder Schulen für Kinder umsetzen, werden bisher oft schlicht Abfragen für bestimmte Domains im DNS des Netzwerks blockiert. Mit DoH im Browser könnte dies aber umgangen werden, da beim bisherigen Aufbau die Namensauflösung per DoH einen anderen Resolver benutzt als der vom Netzwerk zugewiesene.

Mit Hilfe von Testdomains einiger DNS-Filteranbieter sowie den Domains für die beschränkten Angebote von Google und Youtube möchte Mozilla nun zählen, wie oft diese Art der DNS-Filter tatsächlich eingesetzt wird.

Zählung auch für Split-Horizon

Ebenso will Mozilla in dieser DoH-Studie übliche Unternehmensszenarien testen, hier vor allem den sogenannten Split-Horizon. Dabei werden Domains anders aufgelöst, abhängig davon, ob diese aus dem internen Unternehmensnetzwerk angefragt werden oder über andere Netze.

Golem Akademie
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    16.–17. Dezember 2021, virtuell
  2. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.–23. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Mozilla untersucht hier konkret Domains darauf, ob diese TLDs enthalten, die nicht öffentlich aufgelöst werden können. Ist dies der Fall, soll auch untersucht werden, ob diese Domain zu einer privaten IP-Adresse aufgelöst werden kann.

Die Daten der Studie sollen dabei lokal ausgewertet werden. Die Domainanfragen werden dabei explizit nicht gespeichert. Es soll stattdessen lediglich die Anzahl der Ereignisse gezählt werden. Durchgeführt wird diese Studie zunächst nur für Nutzer in den USA, die Studie ist wie üblich als Opt-out umgesetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


robinx999 02. Aug 2019

Genau das ist die Frage. In den meisten Fällen wird es nur eingesetzt um Dienste von...

JouMxyzptlk 01. Aug 2019

Es gibt da recht viele Länderdomains und auch ein paar andere Topdomains welche zurecht...

IchBIN 01. Aug 2019

Every little bit helps - will sagen, ich nutze unter Android auch so eine Fake-VPN-App...

kayozz 01. Aug 2019

Stimme dir zu, wenn du das Netz verwaltest. Aber was ist mit Nutzern, die in einem...

Hui 01. Aug 2019

... ist kein Fuchs sondern ein Roter Panda (auch Kleiner Panda genannt) zu sehen. Ach...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kanadische Polizei
Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
Artikel
  1. Blender Foundation: Blender 3.0 ist da
    Blender Foundation
    Blender 3.0 ist da

    Die freie 3D-Software Blender bekommt ein Update - wir haben es uns angesehen.
    Von Martin Wolf

  2. 4 Motoren und 4-Rad-Lenkung: Tesla aktualisiert Cybertruck
    4 Motoren und 4-Rad-Lenkung
    Tesla aktualisiert Cybertruck

    Tesla-Chef Elon Musk hat einige Änderungen am Cybertruck angekündigt. Der elektrische Pick-up-Truck wird mit vier Motoren ausgerüstet.

  3. DSIRF: Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner
    DSIRF
    Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner

    Deutsche Behörden sind mit mehreren Staatstrojaner-Herstellern im Gespräch. Nun ist ein weiterer mit Sitz in Wien bekanntgeworden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: SanDisk Ultra 3D 1 TB 77€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) • Sharkoon PureWriter RGB 44,90€ • Corsair K70 RGB MK.2 139,99€ • 2x Canton Plus GX.3 49€ • Gaming-Monitore günstiger (u. a. Samsung G3 27" 144Hz 219€) [Werbung]
    •  /