Firefox-Macher: Mozilla-Chef Chris Beard gibt Posten auf

Nach fünf Jahren im Amt hat der Chef von Mozilla, Chris Beard, seinen Abschied zum Jahresende angekündigt. Er wolle eine produktive Pause einlegen und sich neuen Herausforderungen widmen.

Artikel veröffentlicht am , Ulrich Bantle/Linux Magazin/
Mozilla muss nun einen neuen CEO suchen.
Mozilla muss nun einen neuen CEO suchen. (Bild: Mozilla)

In einem Blogbeitrag schreibt der aktuelle CEO von Mozilla, Chris Beard, dass er seine Arbeit in dieser Position zum Jahresende beenden will. Beard ist seit rund fünf Jahren Chef der Firefox-Macher und wolle nach dieser anstrengenden, wenngleich befriedigenden Erfahrung mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

Beard betont, dass die Strategie für den Firefox-Browser und die Mozilla-Produkte ganz auf Privatsphäre ausgelegt seien und auch bleiben sollen. Diese Strategie lässt sich eng mit Beards Zeit als Chef verbinden. Dazu zählen etwa die Funktionen zum Trackingschutz der Nutzer, die zunächst in den privaten Modus des Firefox-Browsers integriert wurden und nun auch verstärkt in der normalen Browsersitzung zur Anwendung kommen. Mit Firefox Focus, der im deutschsprachigen Raum als Firefox Klar vermarktet wird, bietet Mozilla darüber hinaus einen reinen Privatsphäre-Browser an.

Beard arbeitet nun mit der Vorstandsvorsitzenden der Mozilla Foundation, Mitchell Baker, zusammen, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen. Baker selbst war an der Gründung der Organisation beteiligt und CEO bei der Gründung des Mozilla-Unternehmens. Sollte die Suche nach einem neuen CEO bis zum Jahresende erfolglos sein, werde Mitchell Baker das Amt interimsmäßig übernehmen. Bis dahin werde sie sich stärker in die internen Angelegenheiten der Mozilla Corporation einbringen, um für Stabilität zu sorgen, teilte Mitchell Baker mit.

Der Vorstand von Mozilla habe Tuck Richards von der Recruiting-Firma Russell Reynolds für die Suche nach einem geeigneten Kandidaten beauftragt, schreibt Mitchell Baker in einem Dankeswort an Chris Beard.

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