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Firefox: In Beta 12 verstummen die Updates

Mozilla hat seinen Browser Firefox 12 als Beta veröffentlicht. Mit der neuen Updatefunktion werden Anwender bei Aktualisierungen nicht behelligt. Im Rahmen des Snappy-Projekts erhält Firefox sanftes Scrollen aus der Erweiterung Smoothwheel.
/ Jörg Thoma
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Ein Systemdienst soll sich um Firefox-Updates kümmern, bei dem nur eine einmalige Bestätigung nötig ist. (Bild: Screenshot: Golem.de)
Ein Systemdienst soll sich um Firefox-Updates kümmern, bei dem nur eine einmalige Bestätigung nötig ist. Bild: Screenshot: Golem.de

In der aktuellen Beta(öffnet im neuen Fenster) des Firefox-Browsers 12 hat das Mozilla-Team die Updatefunktion so umgebaut, dass der Anwender unter Windows von den Aktualisierungen fast nichts mitbekommt. Dazu hat Mozilla einen Dienst implementiert, der künftig keine UAC-Abfragen benötigt. Auch das Präsentieren von neuen Funktionen der Aktualisierung wird künftig wegfallen. Die neuen Funktionen sind standardmäßig aktiviert, bleiben aber optional.

Updates in aller Stille

Der neue Updatedienst muss nur noch einmalig bei der Einrichtung vom Anwender per UAC-Abfrage bestätigt werden. Aktualisierungen werden dann im Hintergrund geladen und zügig eingerichtet. Damit wird das Dialogfeld mit dem Hinweis, dass Updates eingespielt werden, überflüssig. Außerdem wird der Anwender erst nach 24 Stunden auf einen nötigen Neustart des Browsers hingewiesen. Denn 99 Prozent der Benutzer starten ihren Rechner und damit den Browser innerhalb von 12 Stunden sowieso neu, so das Ergebnis einer Studie.

Die Warnung zum Browserneustart ist damit weitgehend obsolet. Auch das Anzeigen von Neuerungen in einer Mozilla-Webseite nach einem Update ist künftig optional. Erweiterungen werden standardmäßig als kompatibel betrachtet, auch wenn sie nicht explizit als solches markiert sind, denn sie funktionieren in aller Regel auch mit neuen Firefox-Versionen.

Der Dienst wird sich um die Updates aller vier Veröffentlichungskanäle von Firefox kümmern: die der Nightly Builds, von Aurora, Beta und den stabilen Firefox-Versionen. Sie können auch weiterhin parallel genutzt werden. Auch um die Updates für Thunderbird, Seamonkey und Songbird wird sich der Dienst künftig kümmern.

Flüssiger scrollen

Die HTML5-Schaltflächen für Video und Audio wurden nochmals verschlankt und sollen auch im Vollbildmodus besser funktionieren. Die Smooth-Scrolling-Option ist ab dieser Beta standardmäßig aktiv.

Im Rahmen des Snappy-Projekts, das Firefox in jeder Hinsicht schneller und bequemer machen soll, wird in Firefox 13 das sanfte Scrollen (Smooth Scrolling(öffnet im neuen Fenster)) erweitert. Dazu wurden Teile der Smoothwheel-Erweiterung(öffnet im neuen Fenster) des Entwicklers Avi Halachmi übernommen. Damit soll während des Scrollens der Inhalt der Webseite weiterhin lesbar sein.

Optimierungen für Entwickler

Auch die Entwicklerwerkzeuge haben einige neue Funktionen erhalten. Im Editor Scratchpad(öffnet im neuen Fenster) wurde eine Suchfunktion implementiert und es lässt sich zu angegebenen Stellen im Code springen. In Web Console werden Fehler und Nachrichten angezeigt, die vor dem Öffnen der Protokollanwendung aufgezeichnet wurden. Die Werkzeuge Style Editor, Page Inspector, Style Inspector, HTML View und Page Inspector 3D View erhielten ebenfalls Optimierungen(öffnet im neuen Fenster).

Die aktuelle Beta steht für Windows, Mac OS X, Linux und Android zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster).


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