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Alles im Fluss

Neben den erwähnten teils riesigen Umbauarbeiten am Code haben die unterschiedlichen Abteilungen von Mozilla auch noch im Rahmen der Initiative Quantum Flow viele kleine Fehler und Probleme identifiziert, die die Geschwindigkeit des Browsers negativ beeinflussen. Dabei sind ungefähr 500 dieser Aufgaben abgearbeitet worden. Eine der Neuerungen ist etwa Async Pan and Zoom, was ein weiches Scrollen ermöglicht, da die Funktion von dem Haupt-Javascript-Thread abgetrennt ist.

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Die Quantum-Flow-Initiative will Mozilla langfristig als Teil des regulären Arbeitsablaufes aufrechterhalten. Dafür sollen nicht nur die intern genutzten Werkzeuge verbessert, sondern auch die automatischen Tests weiter ausgebaut werden, damit sich nicht unerwartet durch das Beheben von Problemen an einer Stelle wieder Fehler an anderer Stelle einschleichen.

Hilfreiche Kleinigkeiten

Für die aktuelle Version 57 des Firefox setzt Mozilla wie üblich aber auch viele weitere kleine Änderungen abseits der Quantum-Initiative um. So kann der Browser etwa das Hardware-Decoding für VP9 in GPUs von AMD verwenden, was hilfreich für Seiten wie Youtube ist, die diesen Codec bevorzugt verwenden.

Der Browser unterstützt außerdem die HTML-Eingabeelemente für das Datum sowie die Uhrzeit. Ein Datum können Nutzer künftig über einen integrierten Kalender auswählen. Für die Uhrzeit hat das Team auf eine extra GUI zur Auswahl verzichtet, da die Eingabe per Tastatur für die meisten Nutzer wohl einfach schneller ist.

Der vor rund zwei Jahren für den privaten Modus eingeführte Trackingschutz lässt sich künftig sehr leicht über die Optionen dauerhaft auch für den normalen Browsing-Modus aktivieren. Unter Linux nutzt der Browser künftig ähnliche Sandbox-Methoden wie bereits unter Windows und MacOS, um Lese- und Schreibzugriffe auf das Dateisystem zu filtern und notfalls zu verhindern.

Für die im Firefox genutzte Krypto-Bibliothek NSS hat das Team eine formal verifizierte Implementierung des Diffie-Hellman-Schlüsselaustausches auf Curve25519 integriert. Der Code dazu stammt aus einem Forschungsprojekt des französischen Instituts Inria in Kooperation mit Microsoft Research. Der Code ist damit nicht nur wesentlich sicherer, sondern im Vergleich zur vorher genutzten Implementierung auch rund 20 Prozent schneller auf 64-Bit-Plattformen. Das Team plant eigenen Angaben zufolge, künftig weitere dieser formal verifizierten Algorithmen in NSS zu integrieren. Die für Angriffe anfällige TLS-Kompression wird ebenfalls deaktiviert.

Weitere Neuerungen zu der aktuellen Version 57 des Firefox-Browsers finden sich in den Release Notes. Der Browser steht zum Download über die Archive-Server von Mozilla bereit und soll demnächst als Update verteilt werden.

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Snowfall 10. Dez 2017

AMEN! Endlich mal jemand der es auf den Punkt bringt! Ich liebe solche Kommentare, die...

ja1 25. Nov 2017

Ich habe heute meine Erfahrungen mit dem neuen Firefox gemacht. 3 Fenster mit jeweils 2...

crazypsycho 24. Nov 2017

Ist ganz einfach. Du gehst zuerst in deinen Profilordner. Wie du den findest ist hier...

crazypsycho 24. Nov 2017

Knapp 2 Monate nennst du genug Zeit? Da die meisten Addons von privaten Leuten...

crazypsycho 24. Nov 2017

Vivaldi ist an sich kein schlechter Browser. Bietet sogar native seitliche Tabs. Sind...


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