Firefox 32: Web-Audio-Quellen über Graphen editieren
Der sogenannte Audio-Context(öffnet im neuen Fenster) steuert die Verarbeitung oder auch Dekodierung von Audioinhalten eines Webdokuments. Einige dieser Audioelemente setzen sich aber aus vielen verschiedenen miteinander verbundenen Modulen zusammen, was das Debuggen und Editieren entsprechend erschwert. Mozilla möchte dies mit einem speziellen Werkzeug in Firefox 32(öffnet im neuen Fenster) vereinfachen.
Fehler oder Probleme in dem modularen Routing der Bestandteile nur durch das Zuhören oder Analyse des Codes zu finden, ist laut Mozilla wenig praktikabel. Deshalb zeigt der Web-Audio-Editor die Audio-Nodes(öffnet im neuen Fenster) , die grundlegenden Bestandteile eines Contextes, übersichtlich in einem gerichteten Graphen, der die Hierarchie und Verbindungen offenlegt.
So könnten die Entwickler sicherstellen, dass sich die Audio-Nodes tatsächlich in der gewünschten Konfiguration befinden. Nützlich ist dies vor allem für sehr komplexe Zusammenstellungen der Nodes, die zum Beispiel einem Synthesizer ähnlich Ein- und Ausgaben manipulieren und die entstehenden Daten noch weiter untersuchen.
Zur Benutzung des Editors reicht es aus, die Seite neu zu laden, woraufhin das Tool die Nodes überwacht und die Darstellung falls notwendig aktualisiert. Die einzelnen Parameter der Knoten können durch einen Klick angesehen und bearbeitet werden.
Das Entwicklerteam weist darauf hin, dass es sich bei der für Firefox 32 geplanten Veröffentlichung des Editors lediglich um eine erste Version handelt. Es sei geplant, noch viele weitere Funktionen hinzuzufügen, etwa die Möglichkeit, den Graphen und die Verbindungen per Klick zu verändern, eine grafische Anzeige, welcher Knoten gerade aktiv ist, oder auch Audio-Buffer zu den Knoten.
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