Firefly Aerospace: Rakete erreicht den Orbit

Der zweite Start der Alpha-Rakete war erfolgreich. Sie hat Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn ausgesetzt.

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Rakete Alpha vor dem Start
Rakete Alpha vor dem Start (Bild: Everday Adtronaut/Firefly/Screenshot: Golem.de)

Geschafft: Das Raumfahrtunternehmen Firefly Aerospace hat im zweiten Anlauf eine Rakete in die Erdumlaufbahn gebracht.

Die 29 Meter hohe Alpha-Rakete startete von der Luftwaffenbasis Vandenberg im US-Bundesstaat Kalifornien aus. An der Bord der Demonstrationsmission Alpha Flight 2: To The Black waren mehrere Kleinsatelliten, die nach etwa einer Stunde ausgesetzt wurden.

Die Alpha-Rakete wurde entwickelt, um solche Kleinsatelliten in die Umlaufbahn zu befördern. Sie kann eine Nutzlast von 1.170 Kilogramm in eine niedrige Erdumlaufbahn bringen. Damit tritt Firefly Aerospace in Konkurrenz unter anderem zu Rocket Lab und Virgin Orbit.

Der Start der Alpha sollte bereits zwei Wochen früher stattfinden, wurde aber wegen eines unerwarteten Druckabfalls abgebrochen. Der erste Start einer Alpha fand vor einem Jahr statt. Er war nicht erfolgreich: Die Rakete geriet nach wenigen Minuten außer Kontrolle und wurde in nur rund 15 km Höhe gesprengt.

Das Raumfahrtunternehmen wurde 2014 unter dem Namen Firefly Space Systems gegründet. Es entwickelte die Rakete mit ukrainischer Technik, geriet aber schnell in finanzielle Schwierigkeiten. 2017 übernahm der ukrainischen Geschäftsmann Max Polyakov das Unternehmen und stattete unter anderem die Alpha-Rakete mit neuer Triebwerkstechnik aus. Ende 2021 wurde Polyakov jedoch mit der Begründung nationaler Sicherheitsinteressen der USA gezwungen, seine gesamten Unternehmensanteile für einen US-Dollar zu verkaufen.

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