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Firecuda 120: Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

Games laufen zwar nicht schneller, aber die Kapazität von Seagates Sata-SSD reicht für große Spielebibliotheken.

Artikel veröffentlicht am ,
Firecuda 120
Firecuda 120 (Bild: Seagate)

Bisher gibt es nur sehr wenige SSDs mit 4 TByte Speicherplatz für Consumer-SSD, was Seagate mit der Firecuda 120 ändert: Die 2,5-Zoll-Sata-SSD wird mit 500 GByte bis 4 TByte angeboten und vom Hersteller für Gaming-Systeme beworben.

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Ein Blick in den Golem-Preisvergleich zeigt, dass Sata-SSDs mit 4 TByte vergleichsweise rar sind: Die meisten der gelisteten Drives sind für Workstations oder Server gedacht, weshalb der Preis oft weit über 1.000 Euro liegt. Für weniger Geld existieren die 860 QVO, die 860 Evo und die 860 Pro von Samsung - zudem bietet Western Digital noch die WD Blue 3D und die Sandisk Ultra 3D mit jeweils 4 TByte an. Hinzu kommen Sata-SSDs für den NAS-Betrieb wie Kingstons DC450R und die WD Red SA500.

Seagate nennt für die Firecuda 120 (PDF) eine Leserate von bis 560 MByte/s und eine Schreibrate von bis zu 540 MByte/s, wobei offen ist, welcher Controller und welcher 3D-TLC-Flash-Speicher genau verwendet wird; auch bleibt unklar ob es einen SLC-Puffer gibt. Für den gedachten Einsatzzweck, nämlich als SSD für große Spielebibliotheken, ist die Schreibrate allerdings kaum relevant - die Internetleitung dürfte hier eher limitieren. Heutige Spiele profitieren stark von einer SSD anstelle einer Festplatte, da sich die Ladezeiten drastisch verkürzen und es weniger Ruckler durch Textur-Streaming gibt.

Die Playstation 5 und die Xbox Series X setzen ebenfalls auf SSDs, jedoch verwenden beide Hersteller spezielle NVMe-SSDs mit Hardware-(De)kompression. Hier liegen die Datenraten bei 5,5 bis 9 GByte/s (Sony) und bei 2,4 bis 4,8 GByte/s (Microsoft). Inwiefern künftig bei Cross-Plattform-Titeln eine so schnelle NVMe-SSD einen Vorteil zu einer Sata-SSD bringt, gilt es abzuwarten. Seagate zumindest verkauft die Firecuda 120 mit fünf Jahren Garantie in vier Größen: 500 GByte (105 US-Dollar), 1 TByte (200 US-Dollar), 2 TByte (390 US-Dollar) und 4 TByte (650 US-Dollar).

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wurstdings 28. Mai 2020

Wieso sollte ein PC ne Konsole ausbremsen? Die Spiele werden ja für Konsolen entwickelt...

rubberduck09 28. Mai 2020

Da hast bei so vielen Gaming-Produkten durchaus recht. Warum eine Gaming-Maus aussehen...

superdachs 27. Mai 2020

Weniger für den Spielerechner als fürs NAS. In Verbindung mit 5GBit oder 10GBit LAN wird...

ms (Golem.de) 27. Mai 2020

Die allermeisten heutigen SSD-Controller komprimieren Daten nicht.


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