Firebase: Cloud-Dienst für Echtzeitinformationen

Firebase hat einen einfachen Cloud-Dienst vorgestellt, mit dem sich mit wenigen Zeilen Javascript Echtzeitinformationen in die eigene Website einbetten lassen. Ändert ein Nutzer Daten, sollen diese über Firebase in Bruchteilen einer Sekunde bei allen anderen Nutzern erscheinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Firebase verteilt Nachrichten in Echtzeit.
Firebase verteilt Nachrichten in Echtzeit. (Bild: Firebase)

Mit Envolve haben James Tamplin, Andrew Lee, Vikrum Nijjar und Mike Lehenbauer einen mittlerweile recht populären Webchat entwickelt, den jeder in seine Website integrieren kann. Mit Firebase gehen sie nun einen Schritt weiter und bieten die Echtzeittechnik hinter Envolve als Cloud-Dienst an, so dass andere eigene Applikationen damit bauen können. Für Entwickler soll es mit Firebase sehr einfach werden, ihre eigenen Anwendungen um Echtzeitinformationen zu erweitern.

Stellenmarkt
  1. Domänenarchitekt (w/m/d) Komposit
    W&W Informatik GmbH, Ludwigsburg
  2. SAP-Systemanalytiker*in
    UNI ELEKTRO Fachgroßhandel GmbH & Co. KG, Eschborn
Detailsuche

Mit ein wenig Javascript-Code kann Firebase in die eigene Website integriert werden, das eigentliche Script ist minimiert und gepackt lediglich 16 KByte groß. Mit einem einfachen Aufruf können dann Nachrichten an alle Nutzer verteilt werden, die die Website oder Web-App gerade im Browser offen haben. Entwickler können dabei Callbacks definieren, um auf neu eingehende Daten zu reagieren.

Firebase speichert die Daten im JSON-Format und gibt jeder Nachricht eine eindeutige URL. So können Entwickler genau angeben, welche Daten mit Firebase synchronisiert werden sollen, und diese dann per REST abrufen.

Eigene Server müssen nicht betrieben werden: Firebase speichert die Daten auf eigenen Cloud-Servern und verteilt diese. Über ein REST-API kann Firebase aber mit eigenen Serverdiensten verbunden werden.

Golem Akademie
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    16.–17. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Dabei verspricht Firebase, von einem Nutzer bis hin zu Millionen Nutzern zu skalieren. Nutzer können auch untereinander Daten austauschen, wenn die jeweilige Anwendung dies vorsieht.

Über ein Sicherheitssystem verfügt Firebase, das derzeit noch im geschlossenen Betatest ist, nicht. Es soll aber später folgen. So sind derzeit alle Daten öffentlich zugänglich. Dafür kann der Dienst aber komplett kostenlos genutzt werden, später aber will Firebase anhand der Nutzung Gebühren erheben.

Firebase speichert alle Daten serverseitig zwischen. Entwickler können angeben, welche Daten bereits beim Client vorhanden sind, Firebase schickt dann nur die jeweils noch benötigten Updates. Auf diese Art und Weise steht automatisch auch eine Offlinefunktion bereit, da Firebase erkennt, wenn keine Verbindung zum Internet besteht, und die Aktualisierung automatisch fortsetzt, wenn diese wieder verfügbar ist.

Seinen Entwicklern zufolge funktioniert Firebase in allen großen Browsern wie Firefox, Chrome, Safari, Opera und dem Internet Explorer ab Version 7 sowie vielen mobilen Browsern. Neue Daten soll der Dienst innerhalb von 100 Millisekunden an andere Nutzer weiterreichen.

Finanziert wird Firebase derzeit vom US-Inkubator Y-Combinator. Anmeldungen für die geschlossene Beta von Firebase sind unter firebase.com möglich. Dort finden sich neben einem interaktiven Tutorial und einer umfassenden Dokumentation auch einige Beispiele, die mit Firebase umgesetzt wurden, darunter ein Chat, Präsenzinformationen, eine Zeichen-App und eine Tetris-Variante für zwei Spieler.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kanadische Polizei
Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
Artikel
  1. Blender Foundation: Blender 3.0 ist da
    Blender Foundation
    Blender 3.0 ist da

    Die freie 3D-Software Blender bekommt ein Update - wir haben es uns angesehen.
    Von Martin Wolf

  2. 4 Motoren und 4-Rad-Lenkung: Tesla aktualisiert Cybertruck
    4 Motoren und 4-Rad-Lenkung
    Tesla aktualisiert Cybertruck

    Tesla-Chef Elon Musk hat einige Änderungen am Cybertruck angekündigt. Der elektrische Pick-up-Truck wird mit vier Motoren ausgerüstet.

  3. DSIRF: Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner
    DSIRF
    Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner

    Deutsche Behörden sind mit mehreren Staatstrojaner-Herstellern im Gespräch. Nun ist ein weiterer mit Sitz in Wien bekanntgeworden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: SanDisk Ultra 3D 1 TB 77€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) • Sharkoon PureWriter RGB 44,90€ • Corsair K70 RGB MK.2 139,99€ • 2x Canton Plus GX.3 49€ • Gaming-Monitore günstiger (u. a. Samsung G3 27" 144Hz 219€) [Werbung]
    •  /