Die neue Fire-TV-Oberfläche bringt kaum Verbesserungen

Auf dem Fire TV Stick 4K Max läuft die neue Fire-TV-Oberfläche mit einer Anpassung, die im August 2021 eingeführt wurde: Der Bereich mit angefangenen Filmen und Serien bei Prime Video ist im Startbildschirm wieder ganz nach oben gewandert und damit auf einen Blick erkennbar.

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Unverändert ist die Merkliste von Prime Video noch schwerer zu finden. Die neue Funktion App Peek hat einen guten Ansatz, aber die Umsetzung ist so widersinnig implementiert, dass sie für uns keinen Mehrwert bringt. Wenn wir auf dem Hauptbildschirm etwa die Apps von Apple TV+, Disney+ oder Netflix selektiert haben, werden darunter Inhalte aus den jeweiligen Abos eingeblendet. Inhalte von Youtube und Sky Ticket werden nicht unterstützt.

Bei den Einblendungen werden aber nur Empfehlungen der Anbieter gezeigt. Für uns wäre es viel praktischer, wenn App Peek den Zugriff auf die Merkliste oder die zuletzt gesehenen Titel etwa von Disney+ oder Netflix erlauben würde. Dann könnten wir auf diese Bereiche von der Fire-TV-Oberfläche aus zugreifen und müssten nicht erst in die jeweilige App wechseln.

Prime-Banderolen fehlen in der Fire-TV-Oberfläche

Besonders ärgerlich ist, dass Amazon auf Fire-TV-Geräten weiterhin keine Prime-Banderolen auf der Fire-TV-Oberfläche anzeigt - auch nicht mehr in der Prime-Video-App. Auf anderen Streaminggeräten mit Prime-Video-App gibt es die Banderolen weiterhin und wir können auf einen Blick erkennen, welcher Film oder welche Serie im Abo enthalten ist. Anders als etwa Netflix mischt Amazon munter Abo-Inhalte mit Kauf- und Leihtiteln.

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Die Prime-Video-Merkliste hat auf den Fire-TV-Geräten weiterhin die wenigsten Funktionen; auf Smartphones und Tablets gibt es mehr Optionen. Wir können auf einem Fire TV weder nach Filmen noch nach Serien filtern. Auch lässt sich die Merkliste nicht so einstellen, dass nur Prime-Inhalte erscheinen. Bei einer entsprechend umfangreichen Merkliste kann es schnell unübersichtlich werden. Der einzige Lichtblick der neuen Fire-TV-Oberfläche ist für uns die längst überfällige Profilverwaltung.

Seit einiger Zeit lässt sich ein Fire-TV-Gerät über den Browser anmelden, wenn ein Amazon-Konto verwendet wird. Dann ist keine lästige Eingabe der Nutzerdaten über die Fernbedienung erforderlich. Dabei gibt es eine Option, bisherige Einstellungen zu übernehmen. Das klappt aber nur eingeschränkt, es werden nicht alle Geräteeinstellungen von einem anderen Fire-TV-Modell übernommen. Unter anderem die Einstellungen für Bildschirmschoner und Tastentöne waren nicht so eingestellt wie auf dem anderen Fire-TV-Modell.

  • Fire TV Stick 4K Max (Bild: Amazon)
  • Fire TV Stick 4K Max (Bild: Amazon)
  • Fire TV Stick 4K Max (Bild: Amazon)
  • Fire TV Stick 4K Max (Bild: Amazon)
  • Fire TV Stick 4K Max (Bild: Amazon)
  • Fire TV Stick 4K Max (Bild: Amazon)
  • Fire TV Stick 4K Max (Bild: Amazon)
  • Fire TV Stick 4K Max (Bild: Amazon)
Fire TV Stick 4K Max (Bild: Amazon)

In unserem Fall erhielten wir bei der Einrichtung den Hinweis zur Buchung des Abos Kids+ - dabei ist die Buchung des Abos vorausgewählt. Wer hier also zu schnell klickt, hat das Abo ungewollt gebucht. Solche kundenunfreundlichen Schikanen sollten besser unterlassen werden.

Fire TV ohne einheitliche Steuerung in Streaming-Apps

Auf den Fire-TV-Geräten gibt es einen Wildwuchs an verschiedenen Konzepten bei der Steuerung. Amazon kümmert sich nicht um eine einheitliche Steuerung: Während wir bei Prime Video, Netflix, ARD Mediathek, ZDF Mediathek und RTL+ problemlos spulen und in 10-Sekunden-Schritten springen können, ist dies etwa bei Disney+ und Sky Ticket unkomfortablerweise ausschließlich über das On-Screen-Menü in der App möglich, aber nicht direkt mit der Fernbedienung.

Hierbei fällt vor allem Sky Ticket durch wenig Komfort auf - beim Spulen gibt es keine Vorschau. In der Youtube-App müssen wir die Spultaste immer zweimal betätigen, um aus einer Wiedergabe heraus 10-Sekunden-Sprünge vollführen zu können. Wer also auf einem Fire TV ständig zwischen Apps wechselt, muss sich immer an andere Bedienkonzepte gewöhnen. Wir wünschen uns eine einheitliche Steuerung über alle Apps hinweg.

Fire TV mit guter Suchfunktion

Die Suchfunktion auf dem Fire TV gefällt uns weiterhin im Prinzip gut. Sie setzt bei der Eingabe mit der Fernbedienung auf eine vorbildlich funktionierende automatische Vervollständigung und zeigt immer eine lange Liste mit Vorschlägen. Wollen wir etwa Inhalte von Star Wars suchen, genügt es, die Buchstaben S und T einzugeben und schon wird das Gesuchte als Vorschlag angezeigt - neben Stirb Langsam, Star Trek und vielen weiteren. Je nach Suchbegriff kann es auch schon ausreichen, nur einen Buchstaben für den richtigen Vorschlag einzugeben.

Leider ist die Suche nicht mehr so schnell zu erreichen wie bei der alten Oberfläche. Vom Startbildschirm aus brauchte es früher nur einen Tastendruck, jetzt sind es drei Tastendrücke. Die Fire-TV-Suche berücksichtigt Inhalte von Prime Video, Disney+, Netflix und Joyn. Inhalte von Sky Ticket, RTL+, ARD oder ZDF werden von der Suche nicht abgedeckt.

Fire TV Stick 4K Max mit Wi-Fi 6 und Alexa-Sprachfernbedienung (mit TV-Steuerungstasten)

Die Darstellung der Suchergebnisse überzeugt oft nicht. Es passiert immer wieder, dass mehrere Treffer eines Filmes oder einer Serie erscheinen. Dann verweist unter Umständen nur einer davon auf einen Abo-Inhalt, der andere Treffer ist ein Kauf- oder Leihtitel bei Amazon.

Die Serie How I Met Your Mother ist derzeit in den Abos von Disney+, Netflix und Prime Video enthalten. Suchen wir danach, wird uns ein Treffer angezeigt, in dem die Verfügbarkeit bei Disney+ und Netflix angegeben wird. Ein weiterer Suchtreffer ist nur für das Abo von Prime Video. Das alles ist unnötig unübersichtlich.

Der Fire TV Stick 4K Max ist neben dem Fire TV Cube das einzige Fire-TV-Modell, das einen Bild-im-Bild-Modus für Überwachungskameras bietet. Parallel kann bei einer Wiedergabe eines Films oder einer Serie das Live-Bild einer Sicherheitskamera oder Videotürklingel auf dem Fernsehbildschirm eingeblendet werden. Das setzt aber voraus, dass die Kamera oder Videotürklingel mit dem Alexa-Ökosystem verwendet wird.

Fire TV Stick kann den Fernseher oder die Soundbar steuern

Wie bei meisten anderen Fire-TV-Geräte kann mit der Fernbedienung ein Fernseher, eine Soundbar oder ein AV-Receiver direkt gesteuert werden. Dazu hat die Fernbedienung einen entsprechenden Infrarotsender eingebaut, der passende Infrarotcode der anderen Geräte muss dafür angelernt werden. Das hat bei uns mit einem Samsung-Fernseher und einer Sonos-Soundbar sehr gut funktioniert. Die Einrichtung ist sehr bequem.

Noch mehr Komfort bei der Steuerung anderer Geräte liefert Amazons teurerer Fire TV Cube. Hierbei wird das Infrarotsignal nicht nur von der Fernbedienung gesendet, sondern auch aus dem Gerät selbst. Dadurch muss weniger darauf geachtet werden, wie die Fernbedienung gehalten wird, das Infrarotsignal kommt immer an. Außerdem liefert der Fire TV Cube als einziges Fire-TV-Modell die Möglichkeit, sich mittels Sprachbefehlen durch die Oberfläche zu bewegen. Das Gerät verhält sich also ähnlich wie ein Echo Show.

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 Fire TV Stick 4K Max im Test: Amazons bisher bester Streaming-StickFire TV Stick 4k Max - Verfügbarkeit und Fazit 
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ip (Golem.de) 03. Dez 2021 / Themenstart

da hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Es ist tatsächlich so, dass ein Amazon...

Test_The_Rest 01. Dez 2021 / Themenstart

Danke, ich dachte schon, ich habe irgendwelche Billigkopien der FireTV Geräte... Denn so...

Crolham 01. Dez 2021 / Themenstart

Ahja ^^ generelle Aussagen die nicht an dich gerichtet waren auf sich selbst beziehen und...

Anubarak 01. Dez 2021 / Themenstart

Ich nutze Chromecast ultra trotzdem meines LG CX wegen meiner sync box hinter dem TV für...

Anubarak 01. Dez 2021 / Themenstart

Wobei ich dieses Problem noch nie hatte. Mein 4.5 Jahre altes oneplus 5 habe ich nur...

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