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Fire TV Cube im Praxistest: Das beste Fire TV mit fast perfekter Alexa-Sprachsteuerung

Der Fire TV Cube ist mehr als eine Kombination aus Fire TV Stick 4K und Echo Dot. Der Cube macht aus dem Fernseher einen besonders großen Echo Showmit sehr guter Sprachsteuerung und vorzüglicher Steuerung von Fremdgeräten. In einem Punkt patzt Amazon allerdings leider.

Ein Praxistest von veröffentlicht am
Amazons Fire TV Cube (im Video) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Fire TV Cube symbolisiert die Fire-TV-Oberklasse. Im Unterschied zum Fire TV Stick 4K gibt es eine Alexa-Sprachsteuerung auf Zuruf sowie eine besser umgesetzte Bedienung von Fernseher und Verstärker oder Soundbar. Dabei ist der Fire TV Cube ganz anders als ein Fire-TV-Modell, der mit einem Alexa-Lautsprecher gekoppelt wird.

Inhalt:
  1. Fire TV Cube im Praxistest: Das beste Fire TV mit fast perfekter Alexa-Sprachsteuerung
  2. Gelungene Gerätesteuerung
  3. Fire-TV-Oberfläche umfangreich mit der Stimme bedienen
  4. Sprachsteuerung in Streams ist fast perfekt
  5. Verfügbarkeit und Fazit

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Der Fire TV Cube unterscheidet sich in sehr vielen Belangen von allen anderen Fire-TV-Modellen auf dem Markt. Dabei kann er einen klassischen smarten Lautsprecher nur teilweise ersetzen. Auf der Oberseite sieht der Cube zunächst wie ein Echo-Lautsprecher aus. Es gibt Tasten zur Lautstärkeregelung, zur manuellen Aktivierung von Alexa und zum Taubschalten der acht Fernfeldmikrofone. Diese funktionieren wie bei anderen Echo-Geräten und sorgen dafür, dass Sprachbefehle gut verarbeitet werden. Dafür wird aber empfohlen, den Fire TV Cube mindestens 30 bis 60 cm vom Fernseher, einer Soundbar oder den Lautsprechern entfernt aufzustellen - dieser Ratschlag sollte beherzigt werden.

  • Amazons Fire TV Cube (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fire TV hat die typischen Tasten eines Echo-Lautsprechers und vorne eine LED-Kante. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV Cube ohne aktivierte LED-Kante (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Stromkabel und HDMI-Kabel verbunden sind, bleiben noch die Micro-USB-Buchse und die Buchse für die IR-Verlängerung frei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlüsse am Fire TV Cube (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mittels Ethernet-Adapter lässt sich der Fire TV Cube über Kabel mit dem Internet verbinden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Infrarotverlängerung gehört zum Lieferumfang des Fire TV Cube. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur in den ersten Sekunden nach dem Deaktivieren der Mikrofone leuchtet die LED-Kante rot auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sind die eingebauten Mikrofone taubgestellt, signalisieren das nur die LED im Button. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Fire TV Cube gehören eine Fernbedienung mit Mikrofon und Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Fire TV hat die typischen Tasten eines Echo-Lautsprechers und vorne eine LED-Kante. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nur die vordere Kante des Cube hat ein LED-Licht, das erstrahlt, sobald Alexa lauscht. Dieses ist üblicherweise gut erkennbar, aber vier leuchtende Kanten wären noch auffälliger und würden sich stilistisch auch mehr an den Echo-Leuchtringen orientieren. Falls die Mikrofone taubgestellt sind, leuchtet die LED nur für ein paar Sekunden rot auf. Danach bleibt nur die LED in der Mikrofontaste rot - und das ist weniger auffällig. Wir fänden es besser, wenn die LED-Kante sich nicht ausschalten würde.

Erstes Fire-TV-Modell mit 16 GByte Speicher

Im Cube befindet sich ein Hexa-Core-Prozessor mit 1,5 GHz Taktrate, der für ein flüssig reagierendes System sorgt. Bereits in der Oberfläche fällt auf, dass das System zügiger als auf dem Fire TV Stick 4K reagiert. Im Cube befinden sich 2 GByte Arbeitsspeicher und erstmals 16 GByte Flash-Speicher. Alle übrigen Fire-TV-Modelle begnügten sich mit maximal 8 GByte. Das 4K-Gerät unterstützt HDR 10+, Dolby Vision sowie Dolby Atmos - ist also auf dem Niveau des Fire TV Stick 4K.

Auf der Rückseite des Cube befinden sich ein HDMI- und ein Micro-USB-Anschluss. Einen Steckplatz für Speicherkarten, einen vollwertigen USB-Anschluss oder einen optischen Digitalausgang gibt es nicht. Mittels WLAN-ac wird das Gerät mit dem Internet verbunden und es wird Bluetooth 4.2 unterstützt. Über einen mitgelieferten Ethernet-Adapter ist es auch möglich, den Fire TV Cube über Kabel mit dem Internet zu verbinden. Einen Ein-Aus-Schalter gibt es am Gerät nicht.

Der im Fire TV Cube eingebaute Lautsprecher wird ausschließlich für Alexa-Ansagen verwendet und auch nur dann, wenn Fernseher, Anlage oder Soundbar ausgeschaltet sind. Sobald also Fernseher oder Soundbar eingeschaltet sind, bleiben die Cube-Lautsprecher still. Der Cube verwendet nie den eingebauten Lautsprecher zur Musikwiedergabe - er kann also keinen Echo Dot ersetzen. Alle übrigen Alexa-Funktionen stehen wie auf einem Echo-Lautsprecher bereit - sogar die Telefoniefunktionen.

Fire-TV-Fernbedienung hat Lautstärketasten

Zum Lieferumfang gehört eine Fernbedienung, die seit dem Fire TV Stick 4K endlich Tasten zur Lautstärkeregelung bekommen hat und ebenfalls mit Mikrofonen versehen ist. Wir können den Cube also auch wie ein normales Fire-TV-Modell nutzen und die Mikrofone am Cube deaktivieren. Das Umschalten der Cube-Mikrofone geht nur am Gerät, nicht über die Fernbedienung. Amazon begründet den Schritt damit, dass sich der Hersteller "aus Sicherheitsgründen bewusst für eine physische Mikrofontaste und gegen eine Option entschieden hat, mit der Kunden die Mikrofone per Software aktivieren oder deaktivieren können."

  • Amazons Fire TV Cube (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fire TV hat die typischen Tasten eines Echo-Lautsprechers und vorne eine LED-Kante. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV Cube ohne aktivierte LED-Kante (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Stromkabel und HDMI-Kabel verbunden sind, bleiben noch die Micro-USB-Buchse und die Buchse für die IR-Verlängerung frei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlüsse am Fire TV Cube (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mittels Ethernet-Adapter lässt sich der Fire TV Cube über Kabel mit dem Internet verbinden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Infrarotverlängerung gehört zum Lieferumfang des Fire TV Cube. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur in den ersten Sekunden nach dem Deaktivieren der Mikrofone leuchtet die LED-Kante rot auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sind die eingebauten Mikrofone taubgestellt, signalisieren das nur die LED im Button. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Fire TV Cube gehören eine Fernbedienung mit Mikrofon und Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Zum Fire TV Cube gehören eine Fernbedienung mit Mikrofon und Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Einrichtung des Fire TV Cube ist angenehm gestaltet, aber stellenweise etwas sonderbar. Bei der Einrichtung werden uns Apps zur Installation vorgeschlagen, die aber offenbar nichts mit den bereits über das betreffende Amazon-Konto gekauften Apps zu tun haben. Unverständlicherweise fehlten beliebte Apps wie Netflix und Youtube in der Auflistung. Diese müssen Nutzer also bei Bedarf erst manuell installieren. Amazon erklärte uns auf Nachfrage, dass die App-Auswahl rotieren würde. Es kann also auch passieren, dass die Apps bei der Vorauswahl dabei sind.

Der Fire TV Cube bietet wie der Fire TV Stick 4K die Möglichkeit, Fernseher und Verstärker oder Soundbar auch direkt zu steuern - allerdings ist die Nutzung wesentlich komfortabler.

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berritorre 05. Nov 2019 / Themenstart

Man könnte z.B. auch mal was von einem USB-Stick oder einer USB-Festplatte anschauen. Das...

TrollNo1 04. Nov 2019 / Themenstart

Es ist ja nicht nur das eine Feature, was im anderen Artikel steht. Von daher passt das...

Andi K. 03. Nov 2019 / Themenstart

Meine Alexa gibt einen Ton ab, wenn Sie ihr Befehlswort gehört bzw. Verstanden hat. Wenn...

john.cord 31. Okt 2019 / Themenstart

Der Cube lässt sich nicht mit einem Harmony Hub per Bluetooth koppeln? Bitte diesen Punkt...

gol 31. Okt 2019 / Themenstart

Wenn man weiter über den Bildschirm scrollt, dann ist man nach Stunden heiser, bis man...

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Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

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