Abo
  • Services:
Anzeige
Dieser Hinweis kommt beim Aufruf der Youtube-App auf dem Fire TV.
Dieser Hinweis kommt beim Aufruf der Youtube-App auf dem Fire TV. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Fire TV: Amazon kommt Googles Youtube-Abschaltung zuvor

Dieser Hinweis kommt beim Aufruf der Youtube-App auf dem Fire TV.
Dieser Hinweis kommt beim Aufruf der Youtube-App auf dem Fire TV. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Die Youtube-App auf dem Fire TV funktioniert nicht mehr. Beim Aufruf der App wird Nutzern der Aufruf eines Browsers empfohlen. Damit wird Googles geplante Youtube-Abschaltung umgangen.

Eigentlich sollte die Youtube-App auf den Fire-TV-Geräten noch vier Tage funktionieren, sie lässt sich aber bereits jetzt nicht mehr nutzen, wie Golem.de bestätigen kann. Beim Aufruf der Youtube-App erscheint auf einem Fire TV mit 4K- und HDR-Unterstützung ein bildschirmfüllender Hinweis, dass Youtube mit einem der beiden für Fire TV verfügbaren Browser verwendet werden muss. In der Youtube-App selbst werden keine Inhalte mehr angezeigt.

Anzeige

Youtube im Browser

Erst vor einer Woche hatte Amazon mit Silk und Firefox gleich zwei Browser für Fire TV veröffentlicht. Zuvor gab es offiziell keinen Web-Browser für den Fire TV. Die Vorschaltseite hat zwei Buttons, um die Youtube-Webseite entweder in Silk oder Firefox zu öffnen. Das Design der Vorschaltseite lässt vermuten, dass diese Seite durch Amazon selbst ausgespielt wird, um der Youtube-Abschaltung von Google zuvorzukommen.

Damit sollen Besitzer eines Fire TV Youtube möglichst bequem weiter nutzen können. Der Nutzer braucht keine URL einzugeben und landet direkt in den Youtube-Inhalten. Wir haben bei Amazon und Google nachgefragt, von wem die Youtube-Vorschaltung stammt. Amazon wollte auf die Frage nicht weiter eingehen und antwortete mit einer allgemeinen Floskel, dass Kunden "vermehrt den Wunsch nach Webbrowsing über Fire TV geäußert" hätten. Von Google steht eine Antwort noch aus. Das auf Fire-TV-Themen spezialisierte Blog AFTVNews geht ebenfalls davon aus, dass die Vorschaltung der Youtube-App durch Amazon erfolgt.

Streit zwischen Amazon und Google

Anfang Dezember 2017 hatte Google bekannt gegeben, dass die Nutzung der Youtube-App auf dem Fire TV ab dem 1. Januar 2018 deaktiviert wird. Der Grund dafür sind seit langem anhaltende Streitigkeiten zwischen Amazon und Google.

Google hat die Youtube-Sperre auf dem Fire TV damit begründet, dass sich Amazon nach wie vor weigere, Produkte von Google wie Chromecast und Google Home über seine Webseite zu verkaufen. Mittlerweile hat es hier zumindest eine Einigung gegeben, Amazon hat angekündigt, den Chromecast bald wieder auf der Amazon-Webseite anzubieten. Bisher ist das allerdings weder in den USA noch in Deutschland passiert. Eine Suche nach Chromecast auf der Amazon-Seite bringt keine Treffer, stattdessen wird ganz oben in den Suchergebnissen der Fire TV Stick angezeigt.

Apple TV bei Amazon wieder gelistet

Im Zuge dessen hat Amazon auch das Apple TV wieder ins Sortiment genommen. Seit dieser Woche listet Amazon das Streaming-Gerät zumindest in den USA wieder. Die deutsche Amazon-Seite findet das Apple TV ebenso wenig wie Googles Chromecast. Sowohl Apple TV als auch Chromecast konnten seit Oktober 2015 nicht über Amazon gekauft werden. Auch Marketplace-Händler hatten keine Möglichkeit, die beiden Produkte über Amazons Webseite zu verkaufen. Im Dezember 2017 wurde erstmals Amazons Video-Streaming-App für das Apple TV veröffentlicht, und es war erwartet worden, dass damit auch der Verkaufsbann für das Apple TV fällt. Das ist aber erst drei Wochen später passiert und gilt auch noch nicht international.

Bisher unterstützt Amazons Videostreaming-App nicht den Chromecast, so dass sich die Amazon-Inhalte nicht auf dem Streaming-Gerät abspielen lassen. Auch daran stört sich Google und hat damit die Youtube-Sperre für Fire TV begründet. Zudem sei Googles Entscheidung dadurch erfolgt, dass Amazon im Oktober 2017 den Verkauf der Nest-Produkte in den USA eingestellt hat. Nest ist wie Google eine Tochter von Alphabet.

Echo Show ohne Youtube

Ein weiterer Streitpunkt zwischen Amazon und Google betrifft den Echo Show, dem ersten Alexa-Lautsprecher mit Display von Amazon: In den USA erschien das Gerät mit Youtube-Unterstützung, in Deutschland wurde diese nie offiziell angekündigt. Ende September 2017 hatte Google den Youtube-Zugriff auf allen Echo-Show-Geräten blockiert. Amazon hatte dann Ende November 2017 die Youtube-Wiedergabe wieder reaktiviert, aber Google schritt auch dagegen ein und hat diese Anfang Dezember 2017 wieder unterbunden, so dass Youtube auf dem Echo Show derzeit auch in den USA nicht verwendet werden kann.


eye home zur Startseite
FreiGeistler 31. Dez 2017

F-Droid.org/Suche/youtube Die Apps kann man einfach downloaden, oder den F-Droid Store...

Themenstart

FreiGeistler 31. Dez 2017

FireTV basiert doch auf AOSP (Android ohne Gapps)? Dann hat Amazon eine extra Firefox...

Themenstart

FreiGeistler 31. Dez 2017

? "root" ist sowas wie ein Benutzeraccount mit allen Rechten, den man mit der "su...

Themenstart

cicero 29. Dez 2017

Ja, eingeloggt sein macht bei YouTube schon Sinn. Besonders wenn man Kanäle abonnieren...

Themenstart

cicero 29. Dez 2017

Na ja, da hat Amazon was mit der heißen Nadel gestrickt. Vielleicht gibt es da mal ein...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Lufthansa Global Business Services GmbH, Frankfurt am Main
  2. DIEBOLD NIXDORF, Neu-Isenburg
  3. oput GmbH, Ulm
  4. über Nash Technologies, Böblingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. mit Gutscheincode PLUSFEB (max. Rabatt 50€)
  2. zusammen nur 3,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Raumfahrt

    Falsch abgebogen wegen Eingabefehler

  2. Cloud

    AWS bringt den Appstore für Serverless-Software

  3. Free-to-Play-Strategie

    Total War Arena beginnt den Betabetrieb

  4. Funkchip

    US-Grenzbeamte können Pass-Signaturen nicht prüfen

  5. Telekom-Chef

    "Sorry! Da ist mir der Gaul durchgegangen"

  6. WD20SPZX

    Auch Western Digital bringt flache 2-TByte-HDD

  7. Metal Gear Survive im Test

    Himmelfahrtskommando ohne Solid Snake

  8. Cloud IoT Core

    Googles Cloud verwaltet weltweit IoT-Anlagen

  9. Schweden

    Netzbetreiber bietet 10 GBit/s für 45 Euro

  10. Reverse Engineering

    Das Xiaomi-Ökosystem vom Hersteller befreien



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

Indiegames-Rundschau: Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
Indiegames-Rundschau
Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  1. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  2. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Re: 7590 > 7583 Wer soll bei den Bezeichnungen...

    drvsouth | 21:36

  2. Re: SMR klackert

    Proctrap | 21:30

  3. Re: beta.

    Ugly | 21:25

  4. Re: Das sagt eine Schlange auch

    gfa-g | 21:24

  5. Den gefälschten Pass mit dem bloßen Auge erkennen

    sebbje | 21:19


  1. 17:17

  2. 16:50

  3. 16:05

  4. 15:45

  5. 15:24

  6. 14:47

  7. 14:10

  8. 13:49


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel