Abo
  • Services:

Fire TV läuft mit Alexa

Somit bleiben nur die Sprachsuche und die Alexa-Funktionen als Kaufgrund für das neue Fire TV, wenn es auf die 4K-Fähigkeit ankommt. Mit der Sprachsuche gefundene Inhalte lassen sich weiterhin nicht per Sprachkommando abspielen, das geht nur durch Knopfdruck auf der Fernbedienung. Außerdem unterstützen die Fire-TV-Geräte in Deutschland noch immer keine Anbindung an Alexa-Lautsprecher. Wenn Alexa auf dem Fire TV verwendet werden soll, ist also der Griff zur Fernbedienung erforderlich. Mit einem Knopfdruck wird das Mikrofon für die Sprachbefehle aktiviert.

Kein Zusammenspiel mit Alexa-Lautsprechern

Stellenmarkt
  1. VRmagic Holding AG, Mannheim
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Durch die Anbindung an Alexa-Lautsprecher würde diese Beschränkung entfallen: Anwender könnten dann etwa die Wiedergabe eines Films oder einer Serie pausieren, indem der betreffende Befehl einfach in den Raum gerufen wird. Der Alexa-Lautsprecher würde die Anweisung umsetzen, ohne dass eine Fernbedienung in die Hand genommen werden muss. Amazon hat keine Angaben dazu gemacht, wann diese Funktion in Deutschland freigeschaltet wird. In den USA steht sie bereits seit Sommer 2017 zur Verfügung.

  • Amazons Fire TV 2017 wird mit Fernbedienung und Netzteil ausgeliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV 2017 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV 2017 hat nur einen Micro-USB-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fire TV 2017 unterstützt 4K und HDR. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fire TV 2017 unterstützt 4K und HDR. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fire TV 2017 mit nur einem Anschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Amazons Fire TV 2017 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Einige der Neuerungen am Fire TV sind derzeit bedeutungslos. So wird Dolby Atmos zwar unterstützt, es gibt aber keine passenden Inhalte und Amazon macht auch keine Angaben dazu, wann mit Dolby-Atmos-Inhalten im eigenen Videostreamingsortiment zu rechnen ist.

Fire OS 6 bringt wenig Neues

Fire TV läuft mit dem Betriebssystem Fire OS 6, während alle anderen Fire-TV-Geräte noch mit Fire OS 5 laufen. Die Gestaltung hat sich damit seit Fire OS 5 nicht verändert, auf den ersten Blick sehen beide Versionen absolut identisch aus. Fire OS 6 basiert auf Android 7.1.2 alias Nougat. Derzeit hat Amazon nicht vor, für bestehende Geräte ein Update auf Fire OS 6 anzubieten. Im Zuge von Fire OS 6 ist ein Bild-in-Bild-Modus denkbar, App-Entwickler müssen dies aber gezielt implementieren und bislang ist nicht bekannt, ob das genutzt wird.

Für Fernsehstreaming-Anbieter können die neuen Aufnahme- und Time-Shift-Funktionen hilfreich sein. Aber auch hier gibt es bislang keine App, die das unterstützt und es ist nicht bekannt, ob sich das ändern wird. Denn für Entwickler ist es nicht sonderlich attraktiv, solche Funktionen nur gezielt für ein Gerät anzubieten. Außerdem sind etwaige Aufnahmefunktionen sehr stark limitiert, weil der interne Speicher dafür zu klein ist und regulär kein externer Speicher angebunden werden kann.

Mit Fire OS 6 wurde außerdem die Funktion 'Bildschirm teilen' aus dem Betriebssystem entfernt. Das dürfte aber verschmerzbar sein, weil diese ohnehin nicht sonderlich zuverlässig funktioniert hat. Googles Cast-Technik wird weiterhin nicht unterstützt.

Änderung von Farbraum und Farbtiefe

Als weitere Neuerung kann der gewählte Farbraum sowie die Farbtiefe für das Fire TV verändert werden. In den Displayeinstellungen kann zwischen den Farbräumen RGB und YCbCr umgeschaltet werden und bei der Farbtiefe stehen 8, 10 und 12 Bit zur Verfügung.

Wie bei allen bisherigen Fire-TV-Geräten gibt es auch am neuen Modell keinen Ein-Aus-Schalter, Amazon geht davon aus, dass das Gerät einfach ständig angeschaltet bleibt. Wer das nicht möchte, muss etwa eine schaltbare Steckdose dazwischenschalten.

Die Übersichtlichkeit der Fire-TV-Oberfläche leidet durch den Wegfall der Prime-Banderolen.

 Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer brauchtFehlende Prime-Markierung 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 29,99€
  2. (-50%) 4,99€
  3. 4,99€

crack_monkey 28. Nov 2017

Ist Dolby Atmos schon so ein Standard das man davon ausgehen muss das ein gewisser...

crack_monkey 28. Nov 2017

"Stick" gebamsel? Das ding klemmt seit kurzem an meinem AV Receiver und ist seit dem...

crack_monkey 28. Nov 2017

Dito, habe einen Samsung und die Kiste ist mir in den Bereichen der Apps ein graus...

ve2000 21. Nov 2017

lies dir mal die anderen Beiträge von "jo-1", auch im iMac Thread durch. Dann erkennst...

ArcherV 20. Nov 2017

Aber ein LG? ;) Ich rede ja von Sony.


Folgen Sie uns
       


Intel NUC7 June Canyon - Test

Wir mögen Intels NUC7: Er hat volle PC-Funktionalität in kleinem Formfaktor zu einem niedrigen Preis.

Intel NUC7 June Canyon - Test Video aufrufen
Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

    •  /