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Fire Pro und Quadro: Neue Grafikchips für mobile Workstations vorgestellt

AMD und Nvidia haben neue Grafikeinheiten für Profi-Notebooks vorgestellt. Technisch ähneln die Modelle stark bisherigen Embedded- sowie Gaming-Modellen. Erste mit den Fire-Pro- und Quadro-Chips ausgestattete mobile Workstations kommen von Dell.

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Quadro M5000M
Quadro M5000M (Bild: Nvidia)

AMD hat drei Fire-Pro- und Nvidia sechs Quadro-Grafikeinheiten für mobile Workstations angekündigt. Die Karten werden mit Intels aktuellen Xeon E3-1500M v5 mit Skylake-Architektur kombiniert. Von den technischen Daten her entsprechen AMDs und Nvidias Workstation-Grafikeinheiten den aktuellen Mobile-GPUs, also Geforce GTX 900M und Radeon R9 M300.

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Bei Nvidia sind die Spezifikationen der Quadro-M-Serie einsehbar, das M-Präfix benennt die Maxwell-Architektur. Bei der Quadro M5000M handelt es sich um die Profi-Version der Geforce GTX 980M: Der GM204-Chip nutzt 1.536 Shader-Einheiten und ein 256 Bit breites Speicherinterface mit acht GByte RAM. Die Quadro M4000M ähnelt der Geforce GTX 970M, die Quadro M3000M der Geforce GTX 965M. Die typische Leistungsaufnahme liegt bei 75 bis 100 Watt.

Nach unten hin rundet Nvidia das Portfolio mit den Quadro-Modellen M2000M, M1000M und M600M mit GM107-Chip ab. Hier sind 640, 512 und 384 Shader-Rechenwerke verbaut. Das Speicherinterface ist 128 Bit breit und mit vier oder zwei GByte Videospeicher bestückt. Die Karten ähneln somit den Geforce GTX 950M, die kleinere GTX 940M ist auf 64 Bit beschnitten.

AMD schweigt vorerst zu den technischen Daten

Details zu AMDs neuen Fire Pro wollte der Hersteller auf Nachfrage noch nicht bekannt geben, einzig die Namen und eine grobe Leistungsangabe wurden veröffentlicht. Die Fire Pro W7170M soll drei TFLOPs liefern, sie dürfte der Embedded Radeon E8950MXM sowie der Radeon R9 M395X entsprechen. Ergo sollte in der W7170M ein Tonga-XT-Chip stecken. Auf welchen GPUs die Fire Pro W5170M und die Fire Pro W5130M basieren, bleibt vorerst unklar.

Verbaut werden die neuen Fire Pro und Quadro unter anderem in Dells neuen Precision-Workstations wie dem Precision 15 5000, das wie das XPS 13 mit einem sogenannte Infinity-Display ausgestattet ist.

Nachtrag vom 1. Oktober 2015, 22:26 Uhr

AMD hat ein paar mehr Informationen genannt: Die W7170M nutzt 2.048 Shader-Einheiten bei 732 MHz, ein 256-Bit-Interface mit 2,5 GHz und 4 GByte GDDR5, was unsere Vermutung - Tonga XT - untermauert. Die W5170M und die W5130M kommen auf 640 sowie 512 Rechenwerke bei jeweils bis zu 925 MHz, dazu gibt es 2 GByte Videospeicher. Das klingt stark nach Cape Verde oder eventuell Bonaire, wie er in der Radeon R7 260X steckt.

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