Fintech: N26 will wertvoller als die Deutsche Bank werden
Die Berliner Onlinebank N26 will die etablierte Konkurrenz überholen. "Wir haben die großartige Möglichkeit, in weniger als zehn Jahren die wertvollste deutsche Bank zu werden", sagte(öffnet im neuen Fenster) Deutschlandchef Georg Hauer im Gespräch mit dem Fachdienst Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI (Paywall)(öffnet im neuen Fenster). Der geplante Wertzuwachs ist möglich: Das Fintech-Startup N26 wurde zuletzt mit 3,1 Milliarden Euro bewertet, die Deutsche Bank hat nur noch einen Börsenwert von 13,8 Milliarden Euro. N26 ist noch nicht an der Börse notiert.
Im Juli 2019 erklärte die mobile Bank (PDF)(öffnet im neuen Fenster), in einer neuen Finanzierungsrunde mit 3,5 Milliarden Dollar bewertet worden zu sein. Dabei erhielt die Smartphonebank mit der Erweiterung ihrer Series-D-Finanzierungsrunde 170 Millionen US-Dollar. Alle Investoren, die bereits an der Serie-D-Finanzierungsrunde im Januar 2019 beteiligt gewesen waren, hatten erneut in N26 investiert, darunter Insight Venture Partners, Singapurs Staatsfonds GIC, der chinesische Internetkonzern Tencent, Allianz X, Peter Thiels Valar Ventures, Earlybird Venture Capital und Greyhound Capital. Bis Juli 2019 hatte N26 Finanzierungen mit einem Volumen von mehr als 670 Millionen US-Dollar erhalten.
Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gründeten N26 im Jahr 2013 und starteten die Onlinebank im Jahr 2015 in Deutschland und Österreich. N26 hat über 3,5 Millionen Kunden in 26 Ländern und rund 1.300 Beschäftigte in Berlin, Barcelona, Wien, São Paulo und New York. N26 besitzt eine europäische Banklizenz und hat kein eigenes Filialnetz, setzt aber auf Kooperationen mit Betreibern von Geldautomaten mit drei kostenlosen Abhebungen im Monat.
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