Fintech: Klarna ist über 10,65 Milliarden US-Dollar wert

In einer neuen Finanzierungsrunde kann das schwedische Fintech Klarna seinen Wert fast verdoppeln.

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Eingang am Hauptsitz von Klarna
Eingang am Hauptsitz von Klarna (Bild: Klarna)

Das Fintech-Startup Klarna wird in einer neuen Finanzierungsrunde mit 10,65 Milliarden US-Dollar bewertet. Das gab das schwedische Unternehmen am 15. September 2020 bekannt. Die Finanzierungsrunde wird von der Investmentgesellschaft Silver Lake angeführt. Weitere Investoren in dieser Runde sind der Staatsfonds GIC aus Singapur sowie von Blackrock und HMI Capital verwaltete Fonds und Konten.

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Silver Lake habe in der neuen Finanzierungsrunde mit einem Volumen von 650 Millionen US-Dollar einen Anteil von 500 Millionen US-Dollar beigesteuert, sagte der Klarna-Vorstandsvorsitzende Sebastian Siemiatkowski der Nachrichtenagentur Reuters. Seit drei Jahren besitzt das in Stockholm beheimatete Unternehmen eine Banklizenz.

Merian Chrysalis, TCV, Northzone und Bonnier haben Anteile von bestehenden Anteilseignern erworben. Bestehende Investoren bleiben der Rapper Snoop Dogg, Sequoia Capital, Dragoneer, Permira, Commonwealth Bank of Australia, Bestseller Group und Ant Group. Die Bewertung des Unternehmens ist jetzt fast doppelt so hoch wie im vergangenen August, als nach einer früheren Finanzierungsrunde 5,5 Milliarden US-Dollar erreicht wurden. Die neue Finanzierung werde für Investitionen in den USA und für die Entwicklung der Produkte des Unternehmens für Händler und Kunden verwendet, sagte Siemiatkowski.

Klarna wurde 2005 gegründet und ermöglicht es Kunden, über seine Händlerpartner einzukaufen und den Preis in vier Raten mithilfe des BNPL-Dienstes (Buy-Now-Pay-Later) zu begleichen. Der Zahlungsdienstleister hat im April 2019 eine eigene Bezahlkarte für Deutschland vorgestellt. Die Klarna Card ermöglicht es Kunden, den Zahlungsdienst auch in Geschäften zu verwenden. Die Karte verhält sich Klarna zufolge wie eine Visa-Kreditkarte und kann entsprechend an allen Terminals verwendet werden, die auch Visa-Karten akzeptieren. Klarna zufolge handelt es sich aber weder um eine echte Kreditkarte noch um eine Debitkarte. Mit der Karte lassen sich in Geschäften Rechnungen sofort begleichen oder erst nach bis zu 14 Tagen - genauso wie bei Klarnas Onlinezahlungen. In der Klarna-App lassen sich derartige Rechnungskäufe auch in Ratenkäufe umwandeln.

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Klarna, das in den nächsten zwei Jahren in New York an die Börse will, meldete Anfang dieses Jahres seinen ersten Jahresverlust aufgrund von hohen Investitionen in den USA und in Großbritannien. Die Verluste haben sich im ersten Halbjahr versiebenfacht.

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