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Das blaue Finsix-Netzteil im Vergleich mit einem Apple-Gerät
Das blaue Finsix-Netzteil im Vergleich mit einem Apple-Gerät (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Finsix Winziges Notebook-Netzteil wiegt nur 45 Gramm

Das Startup Finsix zeigt in Las Vegas ein Ladegerät für Notebooks, das wie ein Steckernetzteil für kleine Geräte aussieht. Dennoch leistet es 65 Watt, zudem verfügt es über einen USB-Port. Mitte 2014 soll es auf den Markt kommen.

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Wenn ein MIT-Professor, der sich mit Materialforschung und Spannungswandlung beschäftigt, zehn Jahre an nur einem Produkt arbeitet, kann dabei etwas Großes herauskommen, das dennoch sehr klein ist. In diesem Fall ist es das bisher kleinste und leichteste Netzteil zum Laden eines Notebooks.

Das Startup, das es herstellt, heißt Finsix und hat auf der CES einen Preis für neue Unternehmen gewonnen. Mit dem dadurch erhaltenen Risikokapital will es das Netzteil auf den Markt bringen. Die Serienfertigung ist bereits geplant, Mitte 2014 soll das Gerät vorerst in den USA auf den Markt kommen und dort ohne Steuern 89 US-Dollar kosten. Die Markteinführung ist nach erfolgten Sicherheitsprüfungen aber auch weltweit geplant.

An US-Maßstäben gemessen ist das Finsix-Netzteil kaum größer als ein einfaches Steckernetzteil, es belegt an den US-Wandsteckdosen, die oft mehrfach ausgeführt sind, auch nur einen Platz. Daher ist es auch länglich ausgeführt. Ohne Kabel wiegt der Wandler nur 45 Gramm, die Größe beträgt laut Finsix nur ein Viertel von anderen schon kompakten Netzteilen wie dem von Apples Macbooks.

  • Das blaue Finsix im Vergleich mit einem Apple-Netzteil und einem No-name-Gerät (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Der USB-Port zum Laden, hier auf dem weißen Apple-Netzteil liegend, ist ins Kabel integriert. (Foto: Nico Ernst/Golem.de)
  • Wie ein kleines Steckernetzteil belegt das Finsix nur einen Platz auf Mehrfachsteckdosen. (Bild: Finsix)
Wie ein kleines Steckernetzteil belegt das Finsix nur einen Platz auf Mehrfachsteckdosen. (Bild: Finsix)

Möglich macht das eine neue Technik für die Spannungswandlung, die durch 20 bereits erteilte oder angemeldete Patente geschützt ist. Zwar handelt es sich im Prinzip um ein Schaltnetzteil, bei dem die Zielspannung als Gleichstrom durch eine vorherige Wandlung in Wechselspannung mit höherer Frequenz erreicht wird. Statt den in Europa üblichen 50 Hertz aus der Steckdose arbeiten Schaltnetzteile meist mit internen Frequenzen von einigen hundert Kilohertz. Das Finsix-Gerät soll aber mit 30 bis zu 300 MHz funktionieren, wie das Unternehmen Golem.de sagte. Dennoch soll es im Betrieb nicht übermäßig viel Wärme entwickeln, was auf der CES-Nebenveranstaltung Showstoppers nicht in der Praxis vorgeführt wurde.

Trotz der hohen Frequenzen benötigt Finsix nach eigenen Angaben für die Herstellung der Netzteile keine neuen Materialien, Lizenzprodukte von Notebookherstellern sind also eigentlich zu günstigen Preisen möglich. Vorerst will Finsix die Geräte aber nur selbst vertreiben. Die Leistung von 65 Watt reicht für die meisten Notebooks aus. Auch Rechner, die im Betrieb bei gleichzeitigem Laden eine höhere Leistungsaufnahme aufweisen, können aber meist heruntergefahren oder im Ruhezustand von Windows mit schwächeren Netzteilen noch geladen werden. Zusätzlich gibt es auch noch einen clever fest im Kabel eingebauten USB-Port, der eine Stromstärke von 2,1 Ampere zum schnellen Laden von anderen Geräten bietet.


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Horstelin 09. Jan 2014

bei solchem Kleinkrams fließen aber viel kleinere Ströme als in einem Netzteil...

robinx999 09. Jan 2014

Man muss natürlich im zweifelsfall bedenken das der Preis pro Lampenfassung ist. Das...

Komischer_Phreak 09. Jan 2014

+1 Richtig ist halt richtig.

ploedman 08. Jan 2014

Haha herrlich Elektronikziegelsteine, trifft es haargenau zu. Danke du hast mir noch den...

ichbinsmalwieder 08. Jan 2014

Wo ist das Problem? Netzteile in dieser Größe sind nun wirklich nichts neues, auch nicht...



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