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Finsix: Mini-Netzteil Dart kommt Mitte 2015 in den Handel

Das 65 Gramm leichte Notebook-Netzteil Dart wird nun in Serie hergestellt. Zuerst sollen die Kickstarter-Bestellungen bedient werden, danach kommt es in den USA auch in die Läden.

Artikel veröffentlicht am ,
Dart im Vergleich mit Feuerzeug
Dart im Vergleich mit Feuerzeug (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Lange war es um das Netzteil Dart still, nun ist es ein serienreifes Produkt. Dies sagte der Hersteller Finsix Golem.de auf der CES in Las Vegas. Wenige Tage zuvor hatte Zolt seine Version eines besonders kleinen Netzteils auf der Elektronikmesse gezeigt.

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Beide Geräte arbeiten mit einer mehrfachen Wandlung der Eingangsspannung und sind für 65 Watt (Dart) und 70 Watt (Zolt) Leistung sehr kompakt. Notebooks, die mit 19 bis 24 Volt arbeiten, lassen sich damit aufladen. Die Umsetzbarkeit eines solchen Produkts wurde jedoch von manchen Beobachtern angezweifelt, weil das Dart bereits im Mai 2014 per Kickstarter finanziert wurde, aber noch immer nicht ausgeliefert ist. Das soll sich nun im März 2015 ändern, wie Finsix sagte. Dann sollen die Backer ihre Geräte erhalten.

  • Größenvergleich mit Feuerzeug. (Foto: Nico Ernst)
  • Über dem Dart der fest angebrachte USB-Port am Kabel. (Foto: Nico Ernst)
  • Viele bunte Darts. (Foto: Nico Ernst)
Viele bunte Darts. (Foto: Nico Ernst)

Die Produktion sei bereits angelaufen, erklärte das Unternehmen. Die ersten Darts sollen nur an die Kickstarter-Beteiligten gehen, je nach der weiteren Qualität der Serienfertigung ist dann ein Marktstart in den USA geplant. Dabei werden dann wiederum die seit einigen Tagen über die Webseite von Finsix möglichen Vorbestellungen zuerst bedient. Bis Mitte des Jahres 2015 soll der Dart dann sowohl im Onlineversand wie auch bei großen Elektronikketten wie Best Buy und Fry's zu haben sein.

Noch nicht in Europa zugelassen

Einen Termin für die Verfügbarkeit in Europa will Finsix noch nicht angeben, ebenso gibt es noch keine Testgeräte. Das liegt nach Angaben des Unternehmens an den noch laufenden Verfahren für eine Zulassung in anderen Ländern als den USA. Dort soll der Dart aber auf jeden Fall erscheinen, er ist von Anfang an auf Spannungen von 110 bis 240 Volt ausgelegt.

Serienreife Geräte stellt Finsix auf der CES auch öffentlich aus. Golem.de konnte ein eigenes Notebook auch einige Minuten damit ausprobieren, was problemlos funktioniert. Unser 56-Wattstunden-Akku hatte nach 10 Minuten bei ruhendem Desktop 3 Prozent mehr Ladung. Wie warm der Adapter damit wird, war nicht zu beurteilen, da die funktionsfähigen Darts nur hinter Glas angebracht waren.

Wie auch beim Zolt ist beim Dart aber ein Schutz vor Überhitzung vorgesehen. Ohne exakte Messungen erscheint uns das Finsix-Netzteil etwas kompakter als der Zolt. Auch der Dart-Hersteller wollte sich im Gespräch nicht festlegen, wer nun wirklich das kleinste Gerät hat. Leichter ist der Dart auf jeden Fall, er wiegt nur 65 Gramm mitsamt fest angebrachtem Netzteil - die Stecker für Notebooks sind wechselbar. Das Zolt wiegt 85 Gramm ohne Kabel. Dafür kann man bei letzterem Gerät ein Notebook und zwei USB-Geräte laden, beim Dart gibt es nur einen USB-Port, der im Kabel angebracht ist.

Auch der Zolt soll spätestens bis Mitte 2015 in den USA erscheinen. Damit wird es spannend, ob sich beide Geräte auf dem Markt durchsetzen können. Neben der Ausstattung und dem Gewicht gibt es jetzt schon einen Unterschied: Der Zolt soll im Handel 99 US-Dollar kosten, der Dart 89 US-Dollar.



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Efried 09. Jan 2015

meins geht nur mit 130 W und Chip....


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