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Office 365 wird fester Bestandteil von Sage 50c

Für den deutschen Markt stellt Sage in Berlin Sage 50c vor. Diese betriebswirtschaftliche Software teilt sich in mehrere Teilelemente auf, die alle durch Microsoft-Produkte ergänzt werden sollen. Bei der Bestellung von Sage 50c soll auch ein einjähriges Abonnement von Office 365 enthalten sein. Eine ähnliche Verkaufsstrategie findet man etwa auch bei Notebookherstellern wie Lenovo.

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Das Modul Sage Contact wird mit dem Microsoft-E-Mail-Client Outlook verbunden. Über dieses Programm soll direkt auf die Daten eines Kunden in Sage 50c zugegriffen werden können. Zusätzlich macht sich Sage die Cloud-Plattform Microsoft Onedrive zunutze. Sage Contact greift von dort auf Kontaktdaten, Notizen oder Geschäftsinformationen zu.

  • Die Benutzeroberfläche von Sage Live (Bild: Sage)
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  • Die Benutzeroberfläche von Sage 50c (Bild: Sage)
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  • Die Benutzeroberfläche von Sage X3 (Bild: Sage)
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  • Die Benutzeroberfläche von Sage One (Bild: Sage)
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Die Benutzeroberfläche von Sage 50c (Bild: Sage)

Sage Online Backup nutzt ebenfalls Onedrive als Datenspeicher für Sicherheitskopien von relevanten Daten. Dem Kunden soll aber weiterhin die Möglichkeit zur lokalen Datenspeicherung offen bleiben.

Ab Sommer 2017 soll die Software um Sage Capture ergänzt werden. Damit sollen zum Beispiel Rechnungsbelege per Smartphone-Kamera fotografiert, digitalisiert und in der Onedrive-Cloud abgelegt werden können.

Gerade die Integration von Onedrive ist jedoch etwas kontrovers. Während Sage beim Produkt Sage X3 immer wieder betont, dass das Programm auf deutschen Servern gehostet wird, werden Onedrive-Daten weltweit gespeichert. Sage will später aber neben der Microsoft-Infrastruktur noch andere Dienste und mobile Applikationen unterstützen. Das könnten zum Beispiel Produkte von Google oder Apple sein.

Sage One visuell überarbeitet und neue Starter-Version

Die webbasierte Software Sage One enthält Funktionen für die digitale Buchhaltung wie etwa das Schreiben von Angeboten, Gutschriften, Onlinebanking oder das Verfassen von Kostenvoranschlägen. Sie soll gerade für Startups und Unternehmer mit wenig Vorwissen in der Finanzbuchhaltung geeignet sein. Das Programm wurde visuell überarbeitet, beispielsweise wurden ein Dash Board und eine Statistikübersicht hinzugefügt.

  • Die Benutzeroberfläche von Sage Live (Bild: Sage)
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  • Die Benutzeroberfläche von Sage 50c (Bild: Sage)
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  • Die Benutzeroberfläche von Sage X3 (Bild: Sage)
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  • Die Benutzeroberfläche von Sage One (Bild: Sage)
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Die Benutzeroberfläche von Sage One (Bild: Sage)

Neu ist Sage One Start, eine günstigere Einstiegsversion mit eingeschränktem Funktionsinhalt. Damit kann etwa eine Übersicht über Einnahmen und Ausgaben sowie ein Kassenbuch erstellt werden. Ein Erstellen und Versenden von Angeboten ist beispielsweise nicht möglich.

Beide Versionen von Sage One werden als Software as a Service über Cloud-Server angeboten. Der Kunde erhält dabei gegen eine monatliche Gebühr Zugriff auf den Dienst.

Zwei von vier Produkten haben einen festen Preis

Nur für die Produkte One und Live hat Sage einen Preis genannt, beide werden als Mietversionen angeboten. Sage One kostet in der Starter-Version 8 Euro pro Monat und Nutzer, die vollwertige Version 14 Euro pro Monat und Nutzer.

Sage Live wird ebenfalls monatlich vermietet. Der Kunde zahlt 360 Euro pro Monat. Für diesen Preis können zwei Nutzer die Software in vollem Umfang nutzen, fünf weitere sogenannte Business-User dürfen das Produkt nur mobil verwenden. Jeder weitere Business-User kostet 48 Euro, jeder Full-User 100 Euro im Monat.

Zu den Produkten Sage X3 und Sage 50c hat das Unternehmen keine konkreten Angaben gemacht, üblicherweise werden solch komplexe Business-Lösungen individuell verhandelt.

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Ingo22 10. Mär 2017

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