Abo
  • IT-Karriere:

Finanzprobleme: Tesla und Panasonic stoppen Ausbau von Gigafactory

Der geplante Ausbau von Teslas Batteriefabrik in Nevada soll vorerst gestoppt worden sein. Auch in den Bau einer Fabrik in Schanghai wolle Panasonic nicht mehr investieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Teslas Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada
Teslas Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada (Bild: Bob Strong/Reuters)

Der US-Autohersteller Tesla und der japanische Elektronikkonzern Panasonic wollen ihre gemeinsame Batteriefabrik in Nevada offenbar vorerst nicht vergrößern. Das berichtete die japanische Wirtschaftszeitung Nihon Keizai Shimbun (Nikkei) ohne Angabe von Quellen. Als Grund werden finanzielle Probleme der beiden Unternehmen angegeben. Auch der Rückgang der Produktions- und Verkaufszahlen im vergangenen Quartal sowie die niedrigen Gewinnmargen bei der Akkuproduktion werden mit der Entscheidung in Verbindung gebracht.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Dresden, Berlin
  2. M-net Telekommunikations GmbH, München

Laut Nikkei war ursprünglich geplant, die Produktionskapazität der sogenannten Gigafactory von derzeit 35 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr um 50 Prozent auf 54 GWh jährlich aufzustocken. Dazu seien Investitionen in Höhe von 900 Millionen bis 1,35 Milliarden US-Dollar erforderlich gewesen. Bislang hätten die beiden Firmen rund 4,5 Milliarden US-Dollar in die Fabrik investiert.

Millionenverlust für Panasonic

Allerdings soll Panasonic bei der Tesla-Produktion im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust von umgerechnet 180 Millionen US-Dollar gemacht haben. Die Verluste seien durch das verzögerte Hochfahren der Produktion des Model 3 verschärft worden.

Panasonic wolle zudem seine geplante Investition in Teslas integrierte Auto- und Batteriefabrik im chinesischen Schanghai stoppen. Statt dessen werde das Unternehmen technische Unterstützung bereitstellen und eine kleine Anzahl an Batterien aus der Gigafactory in Nevada liefern.

Ganz auf Eis gelegt seien die Erweiterungspläne jedoch nicht. Die beiden Firmen wollten den Ausbau im kommenden Jahr oder später neu evaluieren. Das hänge von den Verkaufszahlen der Modelle ab. "Wir werden natürlich nach Bedarf weiter in die Gigafactory 1 investieren", sagte eine Tesla-Sprecherin der Zeitung.

Tesla hatte Anfang April angekündigt, im ersten Quartal 2019 vermutlich einen Verlust eingefahren zu haben. Um Befürchtungen weitreichender Art entgegenzutreten, schrieb Tesla explizit, dass genügend Geld zur Verfügung stehe. Außerdem bekräftigte das Unternehmen, dass es wie geplant etwa 360.000 bis 400.000 Autos im Gesamtjahr ausliefern werde.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 15,99€
  3. (-90%) 5,99€

waldschote 16. Apr 2019

Ich bin bei Pauschalangaben immer vorsichtig. Ich kann die Angabe der 100.000km weder...

norbertgriese 16. Apr 2019

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/firmenchef-unbelehrbar-trotz-aerger-mit-der-sec...

pre3 15. Apr 2019

Du verkennst, dass der Sprit- und Dieselpreis exorbitant steigen wird. Der Strompreis...

deutscher_michel 15. Apr 2019

Was willst du mit einem Autopilot in D? Das dauert noch 30 Jahre bis die in Städten...

cyblord 15. Apr 2019

Die Rechnung würde ich gerne mal sehen. Wie das wirtschaftlicher wird. Natürlich kann...


Folgen Sie uns
       


Harry Potter Wizards Unite angespielt

Harry Potter Go? Zum Glück hat der neue AR-Titel auch ein paar eigene Ideen zu bieten.

Harry Potter Wizards Unite angespielt Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. ADAC Privaten Tiefgaragen fehlen Lademöglichkeiten
  2. Solaris Mailand schafft 250 Elektrobusse an
  3. BYD und Alexander Dennis London bekommt erste Elektro-Doppeldecker

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Carver Elektro-Kabinenroller als Dreirad mit Neigetechnik
  2. Versicherung Fahrer von teuren Elektroautos häufig in Unfälle verwickelt
  3. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter

LoL: Was ein E-Sport-Trainer können muss
LoL
Was ein E-Sport-Trainer können muss

Danusch Fischer und sein Team trennen teils Hunderte Kilometer. Aus dem Homeoffice in Berlin-Wedding trainiert der 23 Jahre alte League-of-Legends-Coach des Clans BIG seine fünf Spieler aus Deutschland, Finnland, Griechenland und Tschechien - nachmittags nach Schulschluss.
Von Nadine Emmerich

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

    •  /