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Finanzkrise: Kein Grexit bei iCloud

Apple hat griechischen iCloud-Abonnenten einen zusätzlichen, kostenlosen Monat für seinen Cloud-Speicherdienst geschenkt. So soll verhindert werden, dass das Speichervolumen reduziert wird, weil die Benutzer ihre Rechnung nicht bezahlen können.
/ Andreas Donath
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Griechische iCloud-Abonnenten erhalten Zahlungsaufschub. (Bild: Trine Juel/CC BY 2.0)
Griechische iCloud-Abonnenten erhalten Zahlungsaufschub. Bild: Trine Juel/CC BY 2.0

Wer mehr als die 5 GByte kostenlosen Speicherplatz bei iCloud benutzt, muss dafür zahlen. Das können griechische Apple-Kunden derzeit nicht, weil das Land Kapitalverkehrskontrollen eingeführt hat - und Überweisungen ins Ausland nicht möglich sind. Das Dilemma betrifft nicht nur Apple, sondern auch Amazon, Paypal, Flickr und weitere Dienste.

Das iCloud-Abonnement(öffnet im neuen Fenster) kostet für 20 GByte monatlich 1 Euro, 200 GByte kosten 4 Euro und 500 GByte rund 10 Euro. Ein 1 TByte großes Speichervolumen wird für monatlich knapp 20 Euro angeboten.

30 Tage lang kann das iCloud-Kontingent kostenlos genutzt werden

Apple gewährt den Nutzern laut einem Bericht von Appleinsider(öffnet im neuen Fenster) nun einen kostenlosen Zusatzmonat bei iCloud und will in den nächsten 30 Tagen von den hinterlegten Kreditkartenkonten kein Geld einzuziehen. Der Bericht stützt sich auf einen Artikel von iPhone Hellas(öffnet im neuen Fenster) .

Ob in einem Monat wieder Zahlungen ins Ausland möglich sein werden, lässt sich nicht absehen. Sollte es danach nicht klappen, wird das Speichervolumen auf die kostenlosen 5 GByte gekürzt. Mit iTunes-Geschenkkarten lasse sich das Abo in Griechenland weiter bezahlen, berichtet iPhone Hellas.

Für gekaufte Inhalte besteht keine Gefahr

Allerdings behalten die iTunes-Kunden bei einer solchen Rückstufung die von ihnen gekauften Musiktitel, die Filme und Fernsehsendungen, Apps, E-Books oder die für sie freigegebenen Fotoalben, weil diese Elemente nicht auf den kostenlosen Speicherplatz angerechnet werden.

Die Zahlungsfunktionen von Paypal, Google, Apple und Amazon lassen sich von griechischen Nutzern mit einheimischen Konten und Kreditkarten nicht mehr benutzen, sofern die Beträge ins Ausland überwiesen werden sollen. Das ist nicht die Schuld der genannten Unternehmen - das Auslandsüberweisungsverbot geht von der griechischen Regierung aus.

Paypal(öffnet im neuen Fenster) bestätigte in der vergangenen Woche, dass Auslandsüberweisungen nicht mehr möglich, Inlandsüberweisungen jedoch nicht betroffen seien.


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