Finanzierungsrunde: Französisches KI-Start-up Mistral mit 21 Milliarden Euro bewertet
Das französische KI‑Start-up Mistral hat in einer Series-D-Finanzierungsrunde 3 Milliarden Euro eingesammelt. Die Bewertung des Unternehmens steige damit auf mehr als 21 Milliarden Euro, teilte(öffnet im neuen Fenster) Mistral am 8. September 2026 mit. Die Runde wurde von Samsung Electronics angeführt. Weitere bedeutende Investoren sind EQT, PSG Equity, Blackrock, Andreessen Horowitz (a16z), ASML sowie Nvidia.
Samsung ist der weltweit größte Hersteller von Speicherbausteinen (HBM – High Bandwidth Memory). Für das Training und den Betrieb von Frontier-Modellen wie denen von Mistral werden enorme Mengen dieser Speicherchips benötigt. Als Hauptinvestor sichert sich Samsung Mistral als Großabnehmer für die eigenen Hardware-Komponenten.
Laut Mistral-CEO Arthur Mensch soll das Geld vor allem dazu dienen, die Rechenkapazitäten massiv auszubauen. Damit will Mistral den Engpass bei der Trainingsleistung reduzieren, um mit den führenden US- und chinesischen KI-Laboren konkurrieren zu können.
CEO: Mistral entwickelt den gesamten Technologie-Stack
Mistral entwickelt den gesamten Technologie-Stack: "Modelle mit offenen Gewichten, die zugehörige Infrastruktur und Rechenleistung sowie die Produkte für den produktiven Einsatz. Dadurch wird sichergestellt, dass Kunden niemals an die Roadmap, die Preisgestaltung oder die Verfügbarkeit eines einzelnen Anbieters gebunden sind", erklärte Mensch das Geschäftskonzept der Souveränität.
Das Unternehmen baut eine eigene Infrastruktur, inklusive Rechenzentren in Frankreich und Schweden, auf und verspricht Unternehmenskunden und Behörden die Kontrolle über ihre eigenen Daten.
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