Finanzierungsrunde beendet: Cyanogen sammelt 80 Millionen US-Dollar

Die Finanzierungsrunde ist beendet, am Ende hat Cyanogen 80 Millionen US-Dollar für seine künftigen Projekte gesammelt. Zu den Unterstützern gehören Qualcomm, Telefónica und Rupert Murdoch.

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Cyanogen hat 80 Millionen US-Dollar sammeln können.
Cyanogen hat 80 Millionen US-Dollar sammeln können. (Bild: Cyanogen Inc.)

Der Hersteller alternativer Android-Distributionen Cyanogen hat seine jüngste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Insgesamt konnte das Unternehmen 80 Millionen US-Dollar sammeln. Cyanogen ist Urheber des kostenlosen Android-ROMs Cyanogenmod sowie dessen kommerzieller Variante Cyanogen OS.

Qualcomm und Rupert Murdoch gehören zu den Geldgebern

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Zu den Geldgebern gehören einige namhafte Risikokapitalgeber, etwa Rupert Murdoch, Andreessen Horrowitz, Twitter Ventures, Telefónica Ventures, Premji Invest und Qualcomm. Mit Qualcomm hat Cyanogen erst kürzlich die Teilnahme an deren Referenzprogramm Qualcomm Reference Design (QRD) vereinbart.

Mit den 80 Millionen US-Dollar soll unter anderem mehr Personal eingestellt und die Entwicklung von Cyanogen OS und Cyanogenmod beschleunigt werden, wie Cyanogen in einem Blog-Eintrag mitteilt. Cyanogenmod kann immer noch kostenlos für zahlreiche Android-Geräte heruntergeladen werden, die kommerzielle Version Cyanogen OS läuft aktuell auf Smartphones der Hardware-Partner Yu und Alcatel Onetouch. Eine logische Konsequenz des aktuellen Kurses ist, dass Cyanogen weitere Partnerschaften aufbauen will.

Das Endergebnis der Finanzierungsrunde liegt unter den von einigen mit der Sache vertrauten Personen prognostizierten 110 Millionen US-Dollar. Dennoch dürfte Cyanogen das Ergebnis als Erfolg werten: Bei einer Finanzierungsrunde im Dezember 2013 wurde mit 23 Millionen US-Dollar deutlich weniger gesammelt. Der Wert von Cyanogen soll mittlerweile bei 500 Millionen US-Dollar liegen.

Cyanogenmod will Google Android wegnehmen

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Cyanogen hatte sich im September 2013 aus der Programmierergruppe Cyanogenmod heraus gegründet. Hauptverantwortliche sind Gründer und CTO Steve Kondik, der als Cyanogen die ersten Versionen von Cyanogenmod selbst programmierte, und CEO Kirt McMaster. Dieser hatte auf einer Konferenz für Aufsehen gesorgt, als er verkündete, Google Android wegnehmen zu wollen.

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