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Finanzierung: Kapitalgeber sollen Pebble zusätzliches Geld verweigern

Der Smartwatch-Hersteller Pebble expandiert weiter, erhält jetzt aber offenbar von seinen Kapitalgebern vorerst keine weiteren finanziellen Mittel mehr. Stattdessen hat sich das Unternehmen jetzt an eine Bank gewandt. Überbewertet werden sollte dieser Schritt aber nicht.

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Pebble expandiert und braucht dafür Geld - im Bild das neue Modell Time Steel.
Pebble expandiert und braucht dafür Geld - im Bild das neue Modell Time Steel. (Bild: Pebble)

Pebble soll bei der Suche nach neuem Geld von seinen bisherigen Kapitalgebern abgewiesen worden sein. Wie Techcrunch von Quellen, die dem Unternehmen nahestehen, erfahren hat, sollen mehrere Risikokapitalgeber die Forderung des expandierenden Smartwatch-Herstellers nach zusätzlichem Kapital abgewiesen haben.

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Stattdessen habe sich Pebble jetzt an eine Bank im Silicon Valley gewandt und ein Darlehen in Höhe von 5 Millionen US-Dollar sowie einen zusätzlichen Kreditrahmen von ebenfalls 5 Millionen US-Dollar beantragt. Pebbles CEO Eric Migicovsky äußerte sich Techcrunch zufolge nicht zu den Gerüchten.

  • Pebble Time Steel (Bild: Pebble)
  • Pebble Time Steel (Bild: Pebble)
Pebble Time Steel (Bild: Pebble)

Außerdem sollen sich viele Mitarbeiter den Quellen zufolge unglücklich über die Richtung geäußert haben, in die sich das Unternehmen aktuell entwickelt. Hiermit könnte die Expansion gemeint sein; thematische Gründe für Unzufriedenheit sollte es eigentlich nicht geben. Pebble hat mit der Pebble Time erst vor kurzem seine zweite Smartwatch per Crowdfunding finanziert - insgesamt wurden über 20 Millionen US-Dollar gesammelt. Andere Mitarbeiter hingegen sollen im Gespräch mit Techcrunch optimistisch gewesen sein.

Meldung sollte nicht überbewertet werden

Die Meldung, dass sich Pebble jetzt auf der Suche nach Kapital vorübergehend an Banken wendet, sollte nicht dramatisiert werden. Im Zuge einer Expansion benötigt ein Unternehmen natürlich Geld; dass Risikokapitalgeber bei der Verteilung ihrer Ressourcen stellenweise vorsichtig sind, ist ebenfalls verständlich. Denkbar ist, dass Pebble den jetzt aufgenommenen Kredit nach einer nächsten Finanzierungsrunde einfach wieder zurückzahlt.

Die Pebble Time wird - anders als das erste Pebble-Modell - ein Farbdisplay haben. Zusätzlich zum Standardmodell aus Kunststoff wird es auch die Time Steel mit Metallgehäuse geben. Einen Touchscreen werden auch die neuen Modelle nicht haben; stattdessen wird die Smartwatch wie bisher über Knöpfe am Rand des Gehäuses bedient.



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PanicMan 27. Mai 2015

Also man kann es auf der Kickstarter-Seite sehen, wo man alle unterstützen Projekte...

debattierer 22. Mai 2015

stimmt...darüber wurde gar nicht geschrieben ob die Bank gezahlt hat oder nicht.

Dwalinn 21. Mai 2015

Gut das ist die gratis Werbung, dafür braucht man nicht ne menge Geld sonder ein...


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