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Finanzielle Schwierigkeiten: Jolla kann 12.000 Vorbestellungen nicht ausliefern

Der finnische Geräte- und Softwarehersteller Jolla kann 12.000 vorbestellte Tablets nicht verschicken. Das Unternehmen hat finanzielle Schwierigkeiten.
/ Steve Haak
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12.000 Vorbesteller warten weiter auf ihr Jolla-Tablet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
12.000 Vorbesteller warten weiter auf ihr Jolla-Tablet. Bild: Martin Wolf/Golem.de

Laut der finnischen Tageszeitung Helsingin Sanomat(öffnet im neuen Fenster) kann Jolla 12.000 Geräte seines per Crowdfunding finanzierten Jolla-Tablets nicht an die Kunden liefern. Grund sind die anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens. Der Auslieferungsprozess liege derzeit völlig auf Eis, sagte Unternehmenssprecher Juhani Lassila dem Blatt.

Laut Lassila will Jolla versuchen, die Geräte im Dezember auszuliefern. Vorbesteller hätten sich telefonisch immer wieder nach dem Auslieferungstermin und dem Status der Bestellung informiert.

Die Auslieferung des Jolla-Tablets war ursprünglich für Mai dieses Jahres vorgesehen, musste aber immer wieder verschoben werden.

Mitarbeiter werden entlassen

Zuletzt hatte Jolla bestätigt , einen Teil seiner Mitarbeiter entlassen zu wollen. In einer Pressemitteilung erklärte das Unternehmen außerdem, dass die aktuelle Finanzierungsrunde vertagt werden müsse und das operative Geschäft daran angepasst werde.

Um weiter wirtschaftlich tätig sein zu können, werde das Unternehmen an einem Umschuldungsprogramm des Staates teilnehmen.

Künftig will sich Jolla darauf konzentrieren, das mobile Betriebssystem Sailfish OS an die Bedürfnisse und Wünsche seiner Lizenznehmer anzupassen. Es gebe "mehrere größere und kleinere Kunden, die daran interessiert sind, Sailfish OS in ihren Produkten zu verwenden" , hieß es in einer Mitteilung.


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