Finanzen: Perplexity wagt sich an KI-gestützte Aktienanalyse
Mit Perplexity Finance(öffnet im neuen Fenster) wird künstliche Intelligenz nach Angaben des Herstellers mit traditionellen Finanzdatenquellen verbunden, um Markteinblicke und Aktienanalysetools bereitzustellen.
Die Plattform wird derzeit über ein abonnementbasiertes Modell betrieben, wobei der Zugang auf Perplexity-Pro-Kontoinhaber beschränkt ist, die 20 US-Dollar pro Monat zahlen.
Laut CEO Aravind Srinivas steht bei der Plattform die Benutzererfahrung im Vordergrund. Auf der Plattform X räumte er ein, dass noch viel Entwicklungsarbeit erforderlich sei. Das System erfordert seiner Meinung nach eine Integration weiterer wichtiger Finanzdokumente sowie verbesserte Funktionen zur Analyse von Jahresberichten.
Technische Rahmenbedingungen und Datenpartnerschaften
Die Architektur von Perplexity Finance stützt sich auf Daten von Financial Modeling Prep (FMP), einem Anbieter von Börseninformationen. Es geht nach Angaben von Perplexity um die Genauigkeit der Daten und nicht um rein KI-generierte Erkenntnisse.
Künftig soll eine Vereinbarung mit Crunchbase-Enterprise-Pro-Nutzern von Perplexity Zugang zu Unternehmensdaten nicht börsennotierter Unternehmen bieten.
Enterprise-Pro-Konten, die sich an Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern richten, kosten 40 US-Dollar pro Monat und Arbeitsplatz oder 400 US-Dollar pro Jahr.
Der aktuelle Funktionsumfang umfasst Echtzeitaktienkurse, die Visualisierung historischer Ertragsdaten, Branchenvergleiche und grundlegende Finanzanalysetools. Im Vergleich zu Wettbewerbern wie Stock Rover, Wall Street Zen und Tradingview ist die Funktionalität der Plattform deutlich schwächer.
- Anzeige Hier geht es zu Künstliche Intelligenz: Wissensverarbeitung bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.