Abo
  • Services:

Finanzdienstleister: Equifax gibt Hack von 143 Millionen Kundendaten bekannt

Beim US-Finanz- und Bonitätsdiensleister Equifax konnten Kriminelle offenbar rund 143 Millionen Kundendaten kopieren - über eine Sicherheitslücke in einer Webapplikation. Einige Manager verkauften kurz nach dem Hack Teile ihrer Aktienpakete.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Daten von rund 143 Millionen Equifax-Kunden wurden gehackt.
Die Daten von rund 143 Millionen Equifax-Kunden wurden gehackt. (Bild: Dado Ruvic)

Der US-Finanzdienstleister Equifax hat in einer Börsenmitteilung bekanntgegeben, dass nach einem Hack Daten von rund 143 Millionen US-Kunden kopiert worden sind. Equifax ist auch als Auskunftei tätig und verwaltet somit vertrauliche Informationen über die Kreditwürdigkeit der Kunden.

Stellenmarkt
  1. prismat Gesellschaft für Softwaresysteme und Unternehmensberatung mbH, Dortmund
  2. Websale AG, Nürnberg

Der Hack wurde nach Angaben des Unternehmens am 29. Juli dieses Jahres entdeckt, die Börsenmitteilung erfolgte am 7. September. Die Angreifer sollen nach Angaben des Unternehmens eine Schwachstelle einer "US-Webseiten-Applikation" ausgenutzt haben, um Zugriff auf die Daten zu bekommen. Das "Kerngeschäft" der Bonitätsdatenbank ist nach Angaben von Equifax von dem Angriff nicht betroffen.

Kreditkartendaten von 209.000 Kunden einsehbar

Zu den Informationen, die die Kriminellen einsehen konnten, gehören demnach Namen, Sozialversicherungsnummern, Geburtsdaten und Adressen von bis zu 143 Millionen Kunden. Bei weiteren rund 209.000 Kunden seien zudem Kreditkartennummern eingesehen worden. Nach Angaben des Unternehmens sind außerdem einzelne Kunden aus Großbritannien und Kanada betroffen, hier sollen weitere Schritte mit den zuständigen Regulierungsbehörden abgesprochen werden. Equifax bietet allen Kunden kostenfreie Dienste gegen Identitätsdiebstahl an.

Aufregung entfachte eine Mitteilung von Bloomberg, derzufolge drei Equifax-Manager nur wenige Tage nach dem Hack Teile ihrer Aktienpakete verkauft haben sollen. Das Unternehmen gibt an, dass die betreffenden Personen zu diesem Zeitpunkt nicht über den erfolgreichen Angriff informiert gewesen seien.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 31,99€
  2. (-44%) 11,11€
  3. 16,49€

Hotohori 08. Sep 2017

Das ist schon ein heftiger Hack, gab es schon mal etwas größeres? Nur zur Info: das ist...

My1 08. Sep 2017

okay, dann sollte aber mMn der name equifax nicht mehr in den trust stores stehen da das...


Folgen Sie uns
       


Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test

Wir haben sechs neue Bluetooth-Hörstöpsel getestet. Mit dabei sind Modelle von Sennheiser, Audio Technica, Master & Dynamic sowie HMD Global. Aber auch zwei Modelle kleinerer Startups sind vertreten. Und eines davon hat uns bezüglich der Akkulaufzeit sehr überrascht. Kein anderer von uns getesteter Bluetooth-Hörstöpsel hat bisher eine vergleichbar lange Akkulaufzeit zu bieten - wir kamen auf Werte von bis zu 11,5 Stunden statt der sonst üblichen drei bis fünf Stunden.

Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test Video aufrufen
Sailfish X im Test: Die Android-Alternative mit ein bisschen Android
Sailfish X im Test
Die Android-Alternative mit ein bisschen Android

Seit kurzem ist Sailfish OS mit Android-Unterstützung für weitere Xperia-Smartphones von Sony verfügbar. Fünf Jahre nach unserem letzten Test wird es Zeit, dass wir uns das alternative Mobile-Betriebssystem wieder einmal anschauen und testen, wie es auf einem ursprünglichen Android-Gerät läuft.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
    Mobile Bezahldienste
    Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

    Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
    Von Andreas Maisch

    1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
    2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
    3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

    Flugzeugabsturz: Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb
    Flugzeugabsturz
    Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb

    Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.

    1. Boeing Rollout der neuen 777X in wenigen Tagen
    2. Boeing 747 Der Jumbo Jet wird 50 Jahre alt
    3. Lufttaxi Uber sucht eine weitere Stadt für Uber-Air-Test

      •  /