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Final Fantasy 7 Remake im Test: Kampagne schlägt Kampfsystem

Das erste Kapitel des bisher größten Remakes ist fertig: Final Fantasy 7 begeistert - bis auf ein Element (PS4, später andere Plattformen).

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Cloud Strife in Final Fantasy 7 Remake
Cloud Strife in Final Fantasy 7 Remake (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)

Der ehemalige Elitesoldat Cloud Strife kämpft nur wegen des Geldes. Das wäre eigentlich nicht weiter auffällig. Allerdings ist er bei seinen Einsätzen stets von supersympathischen und bildhübschen jungen Frauen umgeben. Hinzu kommen noch ein brummeliger, aber herzensguter Muskelprotz namens Barret und weitere ebenso nette Kumpels. Aber Cloud interessiert das nicht, er denkt nur ans Geld - und sehr langsam verstehen wir, warum das so ist.

Inhalt:
  1. Final Fantasy 7 Remake im Test: Kampagne schlägt Kampfsystem
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Das Innenleben von Cloud Strife ist in Final Fantasy 7 Remake ebenso wie im 1997 veröffentlichten Original der Schlüssel zu vielem, was in der Spielewelt passiert. Cloud und die anderen Figuren bilden die Widerstandsgruppe Avalanche, die gegen den Konzern Shinra kämpft. Es geht um die Ausbeutung der Natur - was übrigens vage an Fridays for Future erinnert - aber auch noch um viel, viel mehr. Etwa um mysteriöse Figuren wie den Soldaten Sephiroth und die Blumenverkäuferin Aerith, die eng mit Cloud verbunden sind.

Das alles ist komplex und spannend inszeniert. Allerdings erfahren wir im Remake vorerst nicht, wie die Sache endet: Entwickler Square Enix erzählt lediglich einen in der Stadt Midgar angesiedelten Teil des Gesamtabenteuers. Das Original war insgesamt rund 80 bis 100 Stunden lang, davon können wir (sehr grobe Schätzung!) ungefähr ein Zehntel nachspielen.

Das Remake mit seiner Länge von etwa 35 bis 40 Stunden ist also mit zusätzlichen Inhalten verlängert worden. Die Entwickler haben einige ganz neue Abschnitte in die Handlung eingefügt, etwa einen weiteren Abstecher in die Zentrale von Shinra. Die neuen Abenteuer wirken organisch eingebettet und stimmig.

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Zusätzlich gibt es am Anfang der Kampagne ein paar freiwillige Nebenquests, die nicht ganz so interessant sind. Wir sollen etwa im Auftrag des Krämers in einer Lagerhalle auf Rattenjagd gehen, um so an Erfahrungspunkte zu kommen, Gil (die Spielewährung) zu sammeln und unseren Ruf aufzupolieren. Nötig ist das alles nicht - wir finden es dennoch sinnvoll, um uns mit dem überarbeiteten Kampfsystem vertraut zu machen.

Mehr Action statt Taktik

Das ist nämlich die zweite große Änderung im Remake. Im Original wurde für die Kämpfe in einen Spezialmodus geschaltet, in dem sich Cloud und die anderen Mitglieder von Avalanche auf der einen und die Gegner auf der anderen Seite fein sauber getrennt gegenüberstanden, um sich in einer Mischung aus Echtzeitelementen und Rundentaktik mit Schwertschlägen, Flammenbällen und Spezialangriffen zu bekriegen.

Im Remake ist das anders. Hier finden die allermeisten Kämpfe ohne Umschalten in der gewöhnlichen Umgebung statt. Und es gibt mehr Action, weil wir mit der Raute-Taste ganz unkompliziert und in Echtzeit unser Schwert schwingen können. Gleichzeitig müssen wir aber auch Spezialangriffe und Zauber verwenden oder unsere Begleiter heilen. Leider klappt das nur bedingt gut.

Probleme macht unter anderem die Kamera. Die schafft es nicht, unsere Gegner immer im Blick zu behalten. Deshalb müssen wir ständig nachjustieren, was nicht besonders viel Spaß macht. Dazu kommt, dass für die Spezialangriffe mindestens einer von zwei Statusbalken gefüllt sein muss. Das führt in der Praxis leider immer wieder dazu, dass wir längere Zeit sinnlos um Feinde herumlaufen, damit sich dieser Balken füllt - im Original gab's das so nicht.

Per Menü können wir einen sogenannten Klassik-Kampfmodus aktivieren. Aber der Name ist irreführend, im Grunde wird die Sache sogar noch schlimmer. Dann führen Cloud und die anderen ihre Standard-Action-Attacken selbstständig aus. Wir können zwar jederzeit die Kontrolle übernehmen, aber das bringt wenig. Stattdessen dürfen wir die Spezialangriffe ausführen.

Im klassischen Modus sind die Gegner so stark wie im einfacheren der beiden Schwierigkeitsgrade - wie haben damit selbst die Gefechte mit den ganz großen Oberbossen bei halber Konzentration locker im ersten Durchgang geschafft. Eigentlich müsste "klassisch" hier schlicht: "ganz besonders einfach und halbautomatisch" heißen.

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Verfügbarkeit und Fazit 
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blaub4r 09. Apr 2020

Wenn du Spaß hast dauerhaft immer die selbe Taste zu drücken schlaf zu. Willst du aber...

Balion 07. Apr 2020

Die befindet sich links und wird gerne auch Viereck genannt. Ein Viereck mit vier gleich...

Garius 07. Apr 2020

Spiele wie Bravely Default oder Octopath Traveler verkaufen sich doch auch.

Garius 07. Apr 2020

Und wenn man statt Harry Potter 7 Teil 1+2 Harry Potter 7 Teil 1-5 gemacht hätte, wäre...

qwertzwerg 06. Apr 2020

Genau so geht es mir auch. Da gehen Helden meines Franchise-Geschmacks mit wehenden...


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