Final Fantasy 7 Remake angespielt: Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte

Das Remake von Final Fantasy 7 wird ein Riesenprojekt, allein die erste Episode erscheint auf zwei Blu-ray-Discs. Kurios: In wie viele Folgen das bereits enorm umfangreiche Original von 1997 aufgeteilt wird, kann bislang nicht mal der Producer sagen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Final Fantasy 7 Remake
Artwork von Final Fantasy 7 Remake (Bild: Square Enix)

Bei Präsentationen während der E3 2019 hat Yoshinori Kitase, der Producer von Final Fantasy 7 Remake, gesagt, dass allein die erste Episode so umfangreich ist, dass dafür "zwei Blu-ray-Discs" nötig seien. Golem.de war bei einer dieser Ankündigungen dabei, weitere Anfragen zum Umfang des Projekts hat Kitase dabei aber nicht gemacht. Gegenüber US-Medien wie Newsweek hat Square Enix inzwischen bestätigt, dass nun lediglich eine erste Episode erscheint. Wie viele Folgen es insgesamt werden, stehe noch nicht fest.

Stellenmarkt
  1. IT-Projekt-Ingenieur / System-Integrator (w/m/d)
    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Nürnberg
  2. IT-Security Architect (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, Bietigheim-Bissingen, Gefrees, Mannheim, München, Oberhausen
Detailsuche

Das klingt vermutlich auch für Spieler, die das 1997 - am Stück - veröffentlichte Original nicht kennen, schon sehr gewagt. Um die ganze Dimension richtig abschätzen zu können, sind aber noch ein paar weitere Informationen nötig: Das Remake soll nämlich im Grunde nur die ersten paar Stunden des Originals, die in Midgar spielen, zum Thema haben. Der ganze Rest der Urversion, die je nach Spielweise insgesamt um die 80 bis 100 Stunden dauert, folgt in einzelnen Episoden, von denen jede den Umfang eines typischen Rollenspiels der Serie haben soll.

Nach aktuellem Stand müssten also hochgerechnet alle Episoden von Final Fantasy 7 Remake ein paar Hundert Stunden Spielzeit ergeben - und über die nächsten zehn bis zwanzig Jahre hinweg erscheinen. Die erste Episode wurde auf der E3 2015 angekündigt, das Team von Square Enix hat bis zur geplanten Veröffentlichung am 3. März 2020 also fast fünf Jahre an dem Titel gearbeitet. Allerdings dürfte die Produktion der künftigen Folgen auf Basis des nun ja wohl fertiggestellten Grundgerüsts schneller vonstattengehen.

Eine weitere kleine Einschränkung: Viele der Grafiken des Remakes dürften hochauflösend gerendert sein, so dass allein dafür der Platz von zwei Blu-ray-Disks nötig sein könnte. Trotzdem deutet sich für das Gesamtprojekt ein enormer Umfang an.

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    29. November–3. Dezember 2021, virtuell
  2. SAMBA Datei- und Domänendienste einrichten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    15.–17. November 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Beim Anspielen war das übrigens nicht spürbar. Golem.de konnte den Anfang des Spiels live sehen und einen etwas späteren Abschnitt selbst ausprobieren. Dabei haben wir mit der Hauptfigur Cloud Stife und seinem Kumpel Barret zuerst einfache Soldaten sowie später einen riesigen Roboter namens Scorpion Sentinal bekämpft. Auf dem Weg zu dem Biest haben wir tatsächlich neue Gebiete gesehen; dabei handelte es sich aber nur um ein paar zusätzliche Plattformen, die in wenigen Augenblicken erkundet waren.

Soweit wir das erlebt haben, mischt das Remake relativ gekonnt die Handlung und Atmosphäre des Originals mit moderner Optik. Das bügelbrettgroße Schwert auf dem Rücken von Cloud und die Frisuren einiger Protagonisten fanden wir im Anime-Look von 1997 zwar stimmiger, aber sonst hat das Programm sehr schicke Animationen und teils spektakuläre Umgebungsgrafiken zu bieten.

Das Kampfsystem des Originals taucht zum Glück fast unverändert auch im Remake wieder auf. Es setzt auf eine Mischung aus rundenbasierten Angriffs- und Verteidigungsmanövern mit Echtzeitelementen und wird im Spielverlauf immer komplexer. Neu sind die Möglichkeiten, wahlweise einfache Angriffe und bestimmte Spezialattacken über Shortcuts auszuführen, was das Ganze etwas actionlastiger macht und zumindest Standardgegner schneller in die Knie zwingt.

Dazu kommen ein paar weitere Neuheiten, etwa eine zweite Statusleiste für die Gegner: Sobald die aufgefüllt ist, fallen die Feinde in eine Art Schockstarre und die Angriffe von Cloud und seinem Team verursachen 60 Prozent mehr Schaden. Eigentlich ist das ja nicht nötig - Spieler des neuen Final Fantasy 7 sollten schließlich mehr als genug Zeit haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Prypjat 26. Jun 2019

Mich hat es für die Playstation 120 DM gekostet und das Spiel war jeden Pfennig wert.

Niaxa 23. Jun 2019

Pf heute ist die Schmerzgrenze dafür nicht sehr hoch. Wer für Der Hobbit, einem...

Niaxa 23. Jun 2019

1. Episoden haben mit Herr der Ringe begonnen, als es plötzlich alle cool fanden, zum...

Sildorian 19. Jun 2019

Bin auch sehr gespannt, wie sie das lösen werden und ja, ich habe auch den Eindruck, dass...

PerilOS 17. Jun 2019

Keine Sorge, das deutsche Recht setzt einen Mindest IQ von Verbrauchen vorraus. Tip...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
VW-Transporter umgerüstet
Stromern in Deutschland statt stinken im Ausland

Die Firma Naext Automotive baut alte VW-Transporter zu Elektroautos um. Die Macher verstehen ihr Konzept als Gegenentwurf zur Neuwagenindustrie.
Ein Bericht von Haiko Prengel

VW-Transporter umgerüstet: Stromern in Deutschland statt stinken im Ausland
Artikel
  1. Macbook Pro: Apples Notch-Fix macht aktiven Display-Bereich kleiner
    Macbook Pro
    Apples Notch-Fix macht aktiven Display-Bereich kleiner

    Ein Support-Dokument von Apple beschreibt, wie sich die Notch im neuen Macbook Pro nicht mehr über Anwendungen legt. Elegant ist das nicht.

  2. Titan M2: Googles Security-Chip nutzt RISC-V
    Titan M2
    Googles Security-Chip nutzt RISC-V

    Im neuen Pixel 6 nutzt Google einige eigene Security-Designs auch in der Hardware. Einer der Chips nutzt das freie RISC-V.

  3. XTurismo: Fliegendes Jetski aus Japan für knapp 600.000 Euro
    XTurismo
    Fliegendes Jetski aus Japan für knapp 600.000 Euro

    Wo auch immer man sie fliegen dürfen wird, Multikopter für den Personentransport sind im Kommen. Dieses Flugobjekt kommt aus Japan.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • WD Black SN750 1TB 89,90€ • PS5 Digital Edition + 2. Dualsense + 100€-Amazon-Gutschein mit o2-Vertrag sofort lieferbar • Kingston 1TB PCIe-SSD 69,90€ • GTA Trilogy Definitive 59,99€ • Alternate (u. a. Apacer 960GB SATA-SSD 82,90€) • Samsung 4K-Monitore & TVs günstiger [Werbung]
    •  /