Prinz Noctis kann den Warp

Wenn wir schneller und effektiver kämpfen wollen, oder es mit einem der unzähligen Oberbosse zu tun haben, wird die Sache anspruchsvoller. Zum einen müssen wir ähnlich wie in den Vorgängern auf Magie, spezielle Extras und sehr viele weitere Besonderheiten achten - Final Fantasy 15 ist hier nur minimal weniger kompliziert als frühere Serienteile.

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Zum anderen spielt die Spezialfähigkeit von Noctis dann eine große Rolle. Der Prinz kann nämlich "warpen": Etwas vereinfacht gesagt, schleudert er sein Schwert zum ausgewählten Feind, teleportiert sich im gleichen Moment hinterher und schlägt deshalb besonders kräftig zu.

Als Noctis können wir uns nicht nur zu Gegnern warpen, sondern auch auf festgelegte Punkte am Rande des Kampfgebiets, etwa an die Spitze einer Felswand. Dort kann sich Noctis einen Überblick verschaffen und seine Gesundheits- und Manapunkte regenerieren. Vor allem aber sieht es ziemlich beeindruckend aus, wenn seine königliche Hoheit wie ein Blitz durchs Getümmel oder in die Luft saust - optisch macht der Effekt ziemlich viel her.

  • Prinz Noctis bei der Besichtigung einer Stadt, die entfernt an Havanna erinnert. (Screenshot: Golem.de)
  • Seine Hoheit beim Angeln - einem nett gemachten Minispiel. (Screenshot: Golem.de)
  • Alle wichtigen Einrichtung sind auf der Übersichtskarte markiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Spieler kann Farbe und weitere Details der Staatskarosse ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Obermonster versteckt sich kaum sichtbar im Nebel... (Screenshot: Golem.de)
  • Immer wieder setzt das feindliche Imperium seine Truppen im offenen Gelände ab. (Screenshot: Golem.de)
  • In einer Gruft wartet eine fiese Überraschung. (Screenshot: Golem.de)
  • Prinz Noctis im Kampf mit einem feindlichen Soldaten. (Screenshot: Golem.de)
  • Ab und zu kann der Spieler zwischen mehreren Antworten wählen. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Knopfdruck saugen wir Feuermagie ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Gemeinsamer Kampf gegen ein Standardmonster. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Talentbaum erstreckt sich über mehrere Bildschirme. (Screenshot: Golem.de)
  • In Kneipen können Noctis und seine Kumpel flippern. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Sammeln von Rezepten für stärkende Mahlzeiten ist wichtig. (Screenshot: Golem.de)
  • An einem der 13 mysteriösen Königsgräber... (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn der Kampf pausiert ist, sieht das so aus. (Screenshot: Golem.de)
Immer wieder setzt das feindliche Imperium seine Truppen im offenen Gelände ab. (Screenshot: Golem.de)

Das mit der Übersicht ist trotzdem so eine Sache: In Final Fantasy 15 gibt es ziemlich viele Schlachten mit vielen Teilnehmern, in denen Freund und Feind nicht besonders gut auseinanderzuhalten sind - ein Punkt, der uns langfristig wirklich gestört hat. Wir raten auch deshalb sehr dazu, sofort nach Spielstart in den Optionen die Kampfvorgabe "Echtzeit" in "Warten" umzustellen. Dann pausiert das Spiel, solange wir keine Aktion durchführen, was wir als wesentlich angenehmer empfunden haben.

Einen Teil der Kämpfe absolvieren wir in Einsätzen, die mehr oder weniger zur Story gehören. Es gibt in Final Fantasy 15 aber auch mehr Open-World-Ansätze und damit verbunden Quests, die wir freiwillig absolvieren können. Bei Passanten, Händlern und anderen NPCs bekommen wir Aufgaben, die dann mit einer Beschreibung in unserem Journal landen.

Töte sieben Kobolde

Während viele Hauptmissionen aufwendig in Szene gesetzt sind, erinnern die Nebenquests recht deutlich an Standardaufgaben etwa in World of Warcraft: Töte sieben Kobolde, hole ein verlorenes Amulett, mache auf zwei Aussichtsplattformen ein Foto, verteidige einen Bauern und ähnliches. Die Kampfstärke der Monster passt sich übrigens nicht unserem jeweiligen Level an. Das bedeutet unter anderem: Wenn wir für eine Hauptmission etwa Level 20 benötigen (das wird im Journal angezeigt), wir aber erst Level 15 haben, sollten wir uns besser erst noch Erfahrungspunkte sammeln.

Die offene Welt bietet immerhin viele Entdeckungen: Wir kommen durch europäisch anmutende Wälder, streifen durch Wüsten und durch Sümpfe. Es gibt mehrere Städte, die an Metropolen wie Havanna oder Venedig erinnern - und die übrigens zwar groß aussehen, aber gar nicht so wahnsinnig viel zum Entdecken bieten.

Die teils großen Entfernungen zwischen Auftraggeber und Einsatzort bewältigen wir auf dem Rücken von Chocobos, vor allem aber in unserer Staatskarosse. Das wirkt oft ganz schön seltsam: Weil nachts ultraböse Monster auf den Straßen und in der Wildnis lauern, übernachten wir zumindest anfangs in Hotels oder Wohnwägen. Nach dem Aufstehen sagen die vier Weltenretter erstmal ganz brav "Guten Morgen" zueinander.

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 Final Fantasy 15 im Test: Weltenrettung mit der Boyband des WahnsinnsVerfügbarkeit und Fazit 
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derKlaus 03. Dez 2016

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derKlaus 01. Dez 2016

Das ist mir neu. Danke für die Info, bleibt zu hoffen, dass weitere Publisher Plays...

melog89 01. Dez 2016

Mit dem Mona Lisa Vergleich wollte ich sagen, dass es nicht (nur) auf Texturschärfe...

Spiritogre 30. Nov 2016

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theonlyone 30. Nov 2016

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