Final Fantasy 15: Erstes Spiel mit DLSS-Kantenglättung verfügbar

Wer eine Geforce RTX mit Turing-Chip hat, kann Deep Learning Super Sampling mittlerweile in Final Fantasy 15 nutzen. Die Kantenglättung funktioniert nur in 4K, aber mit einem Trick klappt DLSS auch ohne 4K-Display. Die Framerate überzeugt, die Bildqualität meistens.

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FF15 unterstützt DLSS-Kantenglättung.
FF15 unterstützt DLSS-Kantenglättung. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)

Nvidia hat den Geforce-Treiber 417.35 und Square Enix einen Patch für die Windows-Version von Final Fantasy 15 veröffentlicht. Beides zusammen schaltet die DLSS-Kantenglättung für Grafikkarten wie die Geforce RTX 2080 (Ti) und die Geforce RTX 2070 frei. Im Kurztest zeigt sich, dass Deep Learning Super Sampling durchaus seinen Reiz hat, wenngleich es bisher offiziell nur bei Nutzung der 4K-UHD-Auflösung genutzt werden kann.

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Für DLSS ist der Geforce 417.35 notwendig, denn er bringt die NGX-Schnittstelle v1.2.9 mit sich: Die Neural Graphics Acceleration führt die Kantenglättung, genauer das per Inferencing applizierte Upscaling, auf den Tensor-Cores der Geforce RTX (Test) mit FP16-Berechnungen durch. DLSS erfordert kein Geforce Experience, um zu funktionieren. Bisher hat Square Enix jedoch nur DLSS für mehr Fps und kein DLSS 2x für eine höhere Bildqualität implementiert, dazu aber gleich mehr.

Um das Deep Learning Super Sampling verwenden zu können, muss in Final Fantasy 15 (Test) die Render-Auflösung auf 3.840 x 2.160 Pixeln stehen. Das klappt per 4K-Display oder indem wir im Geforce-Treiber die DSR-Faktoren aktivieren, beispielsweise Faktor 1.5x auf einem 1440p-Monitor. Nur dann ist in den Grafikoptionen die DLSS-Kantenglättung verfügbar, ansonsten einzig FXAA sowie das temporale TAA, welches Square Enix bisher als hochwertigste Kantenglättung anbietet.

Ist 4K samt DLSS ausgewählt, nutzt das Spiel intern eine niedrigere (unbekannte) Auflösung und rechnet diese anhand von per 64x-SSAA-Referenzmaterial trainiertem Algorithmus hoch. Um das in den Kontext zu setzen: Auf einer Geforce RTX 2080 erreichen wir mit maximalen Details in 1440p in der Anfangsszene rund 74 fps, mit 4K samt DLSS sind es 57 fps und in nativem 4K mit TAA liegen 48 fps an. Der Unterschied zwischen Deep Learning Super Sampling an/aus ist ergo mit knapp 20 Prozent spürbar.

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Die Bildqualität von 4K mit DLSS liegt durchweg über nativem 1440p samt TAA, verglichen mit nativem 4K mit TAA ist der Eindruck zwiespältig: Vegetation empfinden wir mit DLSS als sauberer aufgelöst, da TAA arg weichzeichnet und teils Bewegungsvektoren falsch interpretiert. Auch die Bildschärfe ist mit DLSS höher, weil TAA weichzeichnet. Das Haar-Rendering mit DLSS flimmert stärker, feine Strukturen wie per Alpha-Test-Texturen dargestellte Stromleitungen zeigen zudem weniger Pixel.

Was in Final Fantasy 15 fehlt, ist DLSS 2x: Das würde ausgehend von 4K die Bildqualität verbessern statt durch eine intern geringere Auflösung diese zumindest in Teilbereichen zu verschlechtern. Square Enix und Nvidia haben sich zu DLSS 2x jedoch bisher nicht geäußert.

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