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Analoges Chocobo-Racing

Obwohl eine gewisse Portion Klamauk und unkomplizierte Unterhaltung ebenso zu einer solchen Convention gehören wie große Burger und riesige Softdrinks: Die Stimmung bei den Fans von Final Fantasy 14 ist erstaunlich ernst. Der groß aufgezogene Cosplay-Wettbewerb mit seinen teils beeindruckenden Kostümen findet zwar viel Zuspruch, und auch für Wettbewerbe im Kirmesstil wie ein witziges (analoges) Chocobo-Multiplayermatch muss man ein paar Minuten anstehen.

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Sogar das E-Sport-Turnier ist gut besucht - obwohl Final Fantasy 14 eigentlich nicht für E-Sport geeignet ist und die Kommentatoren sich sehr viel Mühe geben müssen, erst das Geschehen auf der Leinwand halbwegs verständlich zu erklären und dann für angemessen ausreichend Applaus für das siegreiche Team zu sorgen.

Dennoch: Die große Haupthalle ist vor allem dann fast vollständig gefüllt, wenn die Entwickler ganz sachlich über Inhalte und Gameplay sprechen, und Fragen der Spieler beantworten. Derlei eher ruhige Momente würde sich wohl so mancher Besucher wenigstens ab und zu auch auf Großveranstaltungen wie der Gamescom wünschen.

Die Entwickler auf dem Fan Festival von Final Fantasy 14 legen während dieser Programmpunkte sehr ausführlich dar, wie sie gegen Cheats und Hacker kämpfen, welche Bugs bald behoben werden und welche Schwierigkeiten es beim Balancing etwa der Klassen gibt.

  • Beim analogen Choccobo-Racing müssen Spieler für den Sieg Bälle in Löcher werfen. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Ein Cosplayer bereitet sich auf seinen Einsatz vor. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Spieldesigner Tsuyoshi Yokozawa hat auf der Bühne ein paar Feinheiten des Kampfsystems erklärt. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Cosplayer in ihrer aufwendigen Montur. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Derlei Objekte sind wichtig - für Selfies! (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • In diesem Lagerraum konnten Spieler die Merchandising-Artikel abholen... (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • ... falls noch welche übrig waren. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Das E-Sport-Programm stieß auf nicht allzu großes Interesse. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • An mehreren hundert PCs konnten Spieler vor Ort Final Fantasy 14 spielen. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Chefdesigner Naoki Yoshida und Square-Enix-Chef Yosuke Matsuda auf der Bühne. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Für die Fotos der Cosplayer wurde teils sehr viel Aufwand betrieben - alles musste sitzen. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Viele Besucher des Fan Fest hatten sich nur ein bisschen verkleidet. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
In diesem Lagerraum konnten Spieler die Merchandising-Artikel abholen... (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)

Naoki Yoshida, aber auch andere leitende Entwickler wie der für das Kampfsystem zuständige Tsuyoshi Yokozawa erklären dann ausführlich, wie sie Bosskämpfe gestalten und dass es inzwischen auch wichtig ist, diese Gefechte kompatibel mit Streamern zu machen - was die Community mit Applaus quittiert. Relativ ausführlich geht es auch um die sogenannte Woken-Mechanik in Final Fantasy 14, die ziemlich wichtig ist, weil sich dadurch Kräfte der Spielfiguren bündeln lassen.

Es gibt ein paar weitere Details, über die sich Erstbesucher eines solchen Fan-Festivals durchaus wundern können. Das ist einerseits die selbstverständliche, dann aber doch ungewohnt spürbar ernsthafte Aufgeschlossenheit gegenüber dem Spiel selbst und andererseits das riesige Interesse mehrerer Tausend Menschen bei teils langen Erläuterungen der Entwickler bei durchaus komplexen Inhalten - über derlei Leidenschaft würde sich so mancher Uniprofessor durchaus freuen.

Aber klar, auch Kommerz spielt eine Rolle: Ebenso wichtig wie neuste Infos über Final Fantasy 14 sind vielen ganz unverhohlen möglichst große Mengen an Merchandisingartikeln. Die werden auf dem Fanfest nicht einfach so über den Tresen verhökert, sondern zu großen Teilen nach Vorbestellungen und zu festen zeitlichen Slots ausgegeben - die entsprechende Halle erinnert eher an kommunistische Verkaufsstellen denn an westliche Konsumtempel - und das ausgerechnet in Las Vegas.

Wer sich übrigens selbst über Final Fantasy 14 auf den neusten Stand bringen oder Merchandise kaufen möchte: Europäer können Anfang Februar 2019 am europäischen Fan Festival in Paris teilnehmen.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Square Enix an dem Fan Festival 2018 in Las Vegas teilgenommen. Die Reisekosten wurden vollständig vom Gastgeber übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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 Final Fantasy 14 Online Report: Zwischen Cosplay, Kirmes und Kampfsystem
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Michael H. 27. Nov 2018

Zeit finde ich da weniger kritisch. Kritisch finde ich persönlich, man muss halt ein Abo...

twothe 24. Nov 2018

Ich verstehe natürlich, dass das frustrierend sein kann, gleichzeitig ist es aber auch...


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