Abo
  • Services:

Final Fantasy 14 Angespielt: Dreieck drücken für den Flammenzauber

MMORPGs erscheinen typischerweise nicht für Konsolen, deshalb haben sich noch keine Standards für die Steuerung etabliert. Golem.de konnte ausprobieren, wie Square Enix die Sache bei der Neuauflage von Final Fantasy 14 auf der Playstation 3 angegangen ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Final Fantasy 14: A Realm Reborn
Final Fantasy 14: A Realm Reborn (Bild: Square Enix)

Bislang hat Final Fantasy 14 dem Betreiber Square Enix bestenfalls Spott, schlimmstenfalls verärgerte Kunden eingebracht - kein Wunder, die 2010 nur für PCs veröffentlichte erste Fassung war inhaltlich und technisch ein Debakel. Nun versucht der Publisher einen schon länger angekündigten Neuanfang. Am 27. August 2013 soll das MMORPG mit dem Untertitel A Realm Reborn weltweit erscheinen - für PC, vor allem aber für die Playstation 3.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Braunschweig
  2. Hays AG, Mannheim

Auf der E3 2013 konnten wir die PS3-Steuerung ausprobieren - allerdings nicht direkt an einer Konsole, sondern auf einem Highend-PC der Entwickler, bei dem das Programm mit allen Einstellungen auf Maximum lief und damit tatsächlich imposant aussah. Wir konnten uns gemeinsam im Team mit anderen Redakteuren in einer Sumpflandschaft mit einigen Tentakelmonstern, später dann auch mit einem riesigen Steingolem anlegen.

Auf der Playstation 3 haben wir einen Standardangriff ausgelöst, indem wir die X-Taste einmal gedrückt haben, und schon hat unser Lancer mit seinem langen Speer immer wieder zugestochen. Um kräftigere Attacke auszulösen oder Zugriff auf Zauber zu erhalten, müssen wir die Tasten L2 oder R2 drücken und halten: Dann sehen wir jeweils zwei andere Kreismenüs, deren Gestaltung an das D-Pad und an die PS-Farbsymbole erinnert und auch so angeordnet ist - und natürlich führt die entsprechende Taste dann auch den jeweils zugeordneten Befehl aus; insgesamt gewährt das System also Zugriff auf 16 Befehle.

Wir fanden das System etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach gut einer Viertelstunde kannten wir dann allmählich die gut wirkenden Angriffskombos und -zauber, so dass wir uns auf dem Schlachtfeld ganz wacker geschlagen haben. Bei den Gruppenangriffen hat das Programm die Gegner automatisch mit gut sichtbaren Buchstaben markiert, so dass der Anführer nur immer den Buchstaben ins Mikrophon sagen muss und schon wussten alle, welches Monster als nächstes anzugreifen war.

Die Entwickler von Square Enix haben auch einen kurzen Einblick in weitere überarbeitete Elemente gegeben: Vom Soundtrack über die Waffen und Rüstungen bis hin zum hochstufigen Inhalt wurde demnach so gut wie alles überarbeitet. Ob das genügt, um ausreichend Spieler anzuziehen, bleibt fraglich - der Publisher scheint jedenfalls wild entschlossen, Final Fantasy 14 zum Erfolg zu verhelfen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Tsurana 13. Jun 2013

Es gibt leider viele Publisher, die aus einem Free to Play MMO nur Geld scheffeln wollen...

M.Kessel 13. Jun 2013

Soll ich dir was sagen.Ich fand Teil XII richtig gut, weil endlich mal von dem Schema X...

Hotohori 12. Jun 2013

Ein PC kann nicht unendliche Leistung aus einer Grafikkarte / der CPU holen. Man hat...


Folgen Sie uns
       


Toshiba Dynaedge ausprobiert

Das Dynaedge ist wie Google Glass eine Datenbrille. Allerdings soll sie sich an den industriellen Sektor richten. Die Brille paart Toshiba mit einem tragbaren PC - für Handwerker, die beide Hände und ein PDF-Dokument brauchen.

Toshiba Dynaedge ausprobiert Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
Sky Ticket mit TV Stick im Test
Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
  2. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden
  3. Sky Ticket TV Stick Sky verteilt Streamingstick de facto kostenlos

    •  /