Fin: Sensorring macht die Finger zur Tastatur
Der Ring Fin ist mit Sensoren bestückt, die es ermöglichen, einzelne Segmente der Finger zu erkennen, so dass der Träger recht umfangreiche Gesten mit einer einzelnen Hand und ihren Fingern ausführen kann. Das kann vom Wählen von Telefonnummern und dem Drücken einer virtuellen TV-Fernbedienung bis hin zum Regeln von Heimgeräten und des Radios im Auto reichen, haben sich die indischen Entwickler des Fin überlegt. Der Ring besitzt eine kleine hervorstehende Nase, in der der Sensor untergebracht ist.

Über die Crowdfinanzierungsplattform Indiegogo(öffnet im neuen Fenster) wollen sie nun das Geld für die Serienproduktion des Rings besorgen. Bislang existieren nur mehr oder minder klobige Prototypen.
Die Kommunikation mit der Umgebung erfolgt über Bluetooth 4.0. Der Ring soll zudem einen Lithium-Eisenphosphat-Akku enthalten, der ihm eine Laufzeit von ungefähr einem Monat ermöglichen soll, bevor er wieder über USB aufgeladen werden muss. Mit dem Ring sollen sich drei unabhängige Geräte steuern lassen.
Der wasserfeste Ring soll die Bewegungen des Daumens auf der Handinnenfläche sowie die Berührung mit den Fingersegmenten erkennen können. Damit die erkannten Berührungen auch ausgewertet werden können, müssen Entwickler ihre Apps für iOS und Android darauf anpassen. Ein entsprechendes SDK will der Hersteller ebenfalls anbieten.
Die Erfinder benötigen 100.000 US-Dollar, um die Weiterentwicklung und Produktion starten zu können. Ein Fin soll ab 100 US-Dollar erhältlich sein. Dazu kommen nach Deutschland noch 20 US-Dollar Versandkosten sowie Zoll und Einfuhrumsatzsteuer. Die Auslieferung soll ab September 2014 beginnen, wenn alles gutgeht. Noch befindet sich die Finanzierung ganz am Anfang. Die Kampagne(öffnet im neuen Fenster) läuft noch bis zum 22. Februar 2014.


