Filmverleih: Videobuster macht 95 Prozent weiter über DVD und Blu-ray

Trotz eines eigenen Streaming-Angebots versendet Videobuster täglich 16.000 DVDs und Blu-rays. Die Nutzer wollen nicht warten, bis die Verwertungskette beim Streaming angelangt ist.

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Aus einer Kunden-E-Mail von Videobuster
Aus einer Kunden-E-Mail von Videobuster (Bild: Videobuster)

Der Filmverleiher Videobuster hat trotz eines Streaming-Angebots weiter fast nur Kunden für Filme auf Datenträgern. "Über 95 Prozent des Verleihs laufen weiter über DVD und Blu-ray", hat Marketingchef Matthias Zinecker im Gespräch mit Golem.de erklärt. Die traditionelle Verwertungskette der Filmindustrie laute weiterhin: Kino, DVD und dann erst Streaming.

Laut Angaben des mittelständischen Unternehmens aus dem niedersächsischen Seesen hat Videobuster nun fast 60.000 Spielfilme und Serien im Verleih. Die meisten Filme werden auf Blu-ray ausgeliehen. Die Firma, die sich inzwischen über Telepool in Besitz der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender befindet, schreibe schwarze Zahlen, sagte Zinecker. Der Filmrechtehändler Telepool kaufte Videobuster im Jahr 2013 komplett auf. Gesellschafter der Telepool sind der Bayerische Rundfunk, der Mitteldeutsche Rundfunk, die SWR Media Services GmbH und Telvetia.

Gewinn beim Verleihgeschäft trotz Streaming-Trend

Damit behauptet sich Videobuster gegen den Markttrend. So ist im ersten Quartal 2015 der Verleih physischer Bildtonträger weiter zurückgegangen, während die Vermietung der DVD um 5 Prozent auf 35 Millionen Euro Umsatz abnahm. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden hier noch 36 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Blu-ray-Verleih verzeichnete mit 13 Millionen Euro nach 15 Millionen Euro sogar einen zweistelligen Rückgang um 11 Prozent. Das geht aus Angaben des Bundesverbands Audiovisuelle Medien (BVV) hervor.

Videobuster versendet nach Unternehmensangaben dagegen weiter täglich 16.000 DVDs und Blu-rays. Video-on-Demand bietet das Unternehmen seit dem Jahr 2007 an. Der Betrieb des Streaming-Dienstes läuft auf eigenen Servern am Unternehmenssitz. Eine App für Amazon TV ist in Arbeit. Videobuster unterstützt bereits den Google Chromecast Stick und den Miracast Stick. Bei Android wird auf native Widevine-DRM-Unterstützung gesetzt.

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johnsonmonsen 12. Mai 2015

Hallo Eheran, Ich habe eine Frage. Ist die Standardabweichung hier überhaupt von...

neocron 12. Mai 2015

was bitte? der TE hat die Eigenschaften/Vorteile von Streaming unterschlagen ... nicht...

Anonymer Nutzer 12. Mai 2015

weiß ich nicht, ob man das so sagen kann^^ Ich bin beispielsweise schon ewig bei...

Crowley 12. Mai 2015

Dann ist ja gut ;) Übrigens besteht die "Niederlassung" dort aus einer Person zur...



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