Abo
  • Services:
Anzeige
Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (Anga)
Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (Anga) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Filme: TV-Kabelnetzbetreiber wollen Lockerung des Urheberrechts

Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (Anga)
Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (Anga) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Für lineares IP-TV und netzseitige Videorecorder sei der Kauf der Rechte viel zu kompliziert, klagen die TV-Kabelnetzbetreiber. Sie wollen eine Vereinfachung.

Anzeige

Die TV-Kabelnetzbetreiber wollen eine Lockerung des Urheberrechts, um Filme und Serien leichter anbieten zu können. Das hat Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (Anga), gefordert. Der urheberrechtliche Rahmen müsse "dringend modernisiert werden".

Den Netzbetreibern "muss der Rechteerwerb für neue digitale TV-Funktionalitäten massiv erleichtert werden. Das gilt für lineare TV-Angebote im IP-Standard, aber auch für zeitversetzte Angebote wie netzseitige Videorekorder" , betonte Braun. Gerade solche Zusatzfunktionen würden das digitale vom analogen Fernsehen abheben und die Akzeptanz der Analogabschaltung im Jahr 2018 verbessern.

Gesetzgeber gefordert

Vom Gesetzgeber forderte Braun mehr Unterstützung, um diese Planungen erreichen zu können. Das gelte besonders für die derzeit laufende medienpolitische Diskussion über eine Weiterentwicklung der sogenannten Plattformregulierung, die nicht zu einer noch strengeren Reglementierung des digitalen Fernsehens führen dürfe.

Die Zahl der ausschließlich analog empfangenden Kabelhaushalte ist auf 4,5 Millionen gesunken. Diese Haushalte haben eine geringe Kaufkraft und ein überdurchschnittlich hohes Alter des Beziehers des Haupteinkommens. Deutlich mehr als die Hälfte erhalten ihren Kabelanschluss über den Vermieter, wodurch es keinen direkten Vertrag mit dem Kabelnetzbetreiber gibt. 75 Prozent aus der Gruppe planen keinen Umstieg auf digitalen Empfang.

Die Konkurrenz durch Streaming-Anbieter wächst stark: Knapp 11,8 Prozent haben ein TV-Gerät direkt mit dem Internet verbunden. Wenn die über Blu-ray-Player oder Streaming-Sticks und -Boxen angebundenen Fernseher dazu gerechnet werden, steigt dieser Anteil auf 19,1 Prozent.


eye home zur Startseite
Feuerfred 09. Sep 2015

Das funktioniert allerdings nur mit der Gewähr, dass es eben auch irgendwann vorbei sein...

most 09. Sep 2015

Stimmt natürlich mit den 2play/3play Verträgen, auf Festnetz wollen viele noch nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Berlin, Berlin
  2. censhare AG, München
  3. Bertrandt Services GmbH, Ulm
  4. Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück


Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand) - Bestpreis!
  2. 279€
  3. 99,90€ + 4,99€ Versand (Vergleichspreis 128€)

Folgen Sie uns
       


  1. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  2. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  3. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  4. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  5. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  6. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  7. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  8. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  9. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  10. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  1. Re: Peinlich

    Thiesi | 03:56

  2. Re: Unsere Steuergelder zur Generierung...

    ML82 | 03:26

  3. Re: Wer bisher nicht zufrieden mit Ue4 games war...

    marcelpape | 03:24

  4. Re: Monorail

    Ein Spieler | 03:20

  5. Re: Ergänzungen einer Nutzerin...

    Thiesi | 03:16


  1. 12:43

  2. 11:54

  3. 09:02

  4. 16:55

  5. 16:33

  6. 16:10

  7. 15:56

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel