Abo
  • Services:
Anzeige
Kim Schmitz alias Kim Dotcom - der Gründer von Mega - in jüngeren Jahren.
Kim Schmitz alias Kim Dotcom - der Gründer von Mega - in jüngeren Jahren. (Bild: Andreas Bohnenstengel/CC-BY-SA 3.0 de)

Filesharing: Hacker erbeuten Sourcecode von Mega.nz

Kim Schmitz alias Kim Dotcom - der Gründer von Mega - in jüngeren Jahren.
Kim Schmitz alias Kim Dotcom - der Gründer von Mega - in jüngeren Jahren. (Bild: Andreas Bohnenstengel/CC-BY-SA 3.0 de)

Mehrere Gbyte an Quellcode und einige Admin-Zugänge wurden bei dem von Kim Dotcom gegründeten Dienst Mega.nz kopiert. Nach Angaben des Unternehmens sind keine Nutzerdaten betroffen.

Angreifer sind in das System von Mega.nz eingebrochen und haben 2 Gigabyte an Daten kopiert, wie Torrentfreak berichtet. Mega hat den Hack bestätigt, Nutzerdaten sollen nach Angaben des 2013 von Kim Dotcom gegründeten Filehosters allerdings nicht entwendet worden sein.

Anzeige

Die Systeme von Mega.nz wurden von außerhalb angegriffen. Offenbar erlangten die Angreifer Zugriff auf Entwickleraccounts und arbeiteten sich dann im System vor, um erweiterte Rechte zu bekommen, wie die mutmaßlichen Angreifer Torrentfreak sagten. Kopiert wurden etwa 2 Gbyte an Daten, darunter der Quellcode von Mega Chat und anderen Diensten des Unternehmens.

Quellcode auf Reddit angekündigt

In einem Reddit-Thread kündigten die Angreifer die Veröffentlichung des Quellcodes an, ein dort hinterlegter Link zu Github führt aber auf eine 404-Seite. Möglicherweise hat Github den entsprechenden Account bereits deaktiviert. In einem Pastebin sind Daten hinterlegt, die als Admin-Zugänge zu den Mega-Systemen dienen sollen. Diese sind aber nach Angaben von Mega veraltet.

Nach Angaben von Mega wurden keine "kritischen" Daten kopiert. Mega-Chairman Stephen Hall sagte: "Einer unserer Auftragnehmer, der an unabhängigen Systemen gearbeitet hat und unsere öffentlichen Ressourcen und den Blog sowie das Help-Center betreute, wurde kompromittiert." Die betroffene Person habe keinerlei Zugang zu Nutzerdaten gehabt, auch Zugriff auf "kritischen Quellcode" habe die Person nicht, die Auswirkung des Hacks sei demnach "sehr gering".

Mega verschlüsselt die Daten der Nutzer und hat nach eigenen Angaben selbst keinen Zugriff auf die Inhalte. Damit will das Unternehmen sich, neben dem Sicherheitsaspekt, auch von der Haftung für Urheberrechtsverletzungen und anderen, möglicherweise illegalen, Inhalten befreien. Kim Dotcom gehört das Unternehmen mittlerweile nicht mehr, er erhebt schwere Vorwürfe gegen die neuen Betreiber und sagt: "Ich glaube nicht, dass eure Daten bei Mega noch sicher sind"


eye home zur Startseite
chefin 21. Nov 2016

Sourcecode ist alles was man braucht um das Programm zu kompilieren UND zu verstehen. Und...

TwoPlayer 20. Nov 2016

Na ja, eigentlich nicht, da Kim nicht mehr bei Mega.nz ist :D

DerDy 18. Nov 2016

Wenn der Quellcode bekannt ist, dann kann aus dem MEGA projekt ja ein OpenSource Projekt...

Yeeeeeeeeha 18. Nov 2016

Ist halt Freitag. ;) Aber hey: Morgan Freeman!

Yeeeeeeeeha 18. Nov 2016

Das Bild ist aus einem Artikel im Spiegel von 1996, hier zum Nachlesen: http://www...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Telekom AG, verschiedene Standorte
  2. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Augsburg
  3. Universitätsklinikum Bonn, Bonn
  4. Deloitte, verschiedene Standorte


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 6,99€
  2. und Destiny 2 gratis erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  2. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  3. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  4. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  5. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  6. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  7. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  8. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  9. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  10. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
Arktika 1 im Test
Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  1. TPCast Oculus Rift erhält Funkmodul
  2. Oculus Go Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt
  3. Virtual Reality Update bindet Steam-Rift in Oculus Home ein

  1. Re: Macht da bitte nicht mit

    quineloe | 19:50

  2. Re: Bahn schneller machen

    grumbazor | 19:41

  3. Re: Dalli Dalli

    teenriot* | 19:34

  4. Re: Leider verpennt

    arthurdont | 19:33

  5. Das würde mich auch freuen:) (kt)

    ckerazor | 19:29


  1. 17:14

  2. 16:25

  3. 15:34

  4. 13:05

  5. 11:59

  6. 09:03

  7. 22:38

  8. 18:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel